Die Watt d’Or-Kugeln sind vergeben. «Das richtige Mass» war das Motto der diesjährigen Ausschreibung. Gestern nun haben die fünf Preisträger-Teams ihre Trophäen vom Bundesamt für Energie entgegennehmen können. Was ihre Projekte zu Bestleistungen im Energiebereich macht und was den Gewinnern diese Auszeichnung bedeutet – Energeiaplus hat bei Siegern und Jury nachgefragt.

Adaptricity hat eine Software entwickelt, mit der Stromnetzbetreiber ihr Verteilnetz in Echtzeit überwachen können. Das spart Zeit und Geld bei der Netzplanung und beim Ausbau des Netzes. Adaptricity hat dafür den Watt d’Or 2021 in der Kategorie Energietechnologien erhalten. Im Video erklärt COO Andreas Ulbig, was diese Auszeichnung für Adaptricity bedeutet.

Romande Energie hat zusammen mit ABB Schweiz auf dem Lac des Toules das weltweit erste schwimmende alpine Solarkraftwerk gebaut. Beide haben dafür den Watt d’Or 2021 in der Kategorie Erneuerbare Energien erhalten. Projektleiter Guillaume Fuchs erklärt im Video, was diese Auszeichnung für Romande Energie bedeutet.

Das Konsortium aus H2 Energy AG, Hydrospider AG, Hyundai Hydrogen Mobility AG und dem Förderverein H2 Mobilität Schweiz zeigt Idee auf, wie klimaneutraler Verkehr gehen kann – mit einem erneuerbaren Wasserstoff-Kreislauf für den Schwerverkehr. Dafür hat das Konsortium den Watt d’Or 2021 in der Kategorie Energieeffiziente Mobilität erhalten. Rolf Huber, Chairman der H2 Energy AG, erklärt im Video, was diese Auszeichnung für ihn bedeutet.

Die Mettiss AG hat zusammen mit Beat Kegel ein Bürohaus aus den 1960-er Jahren saniert. Das Haus verbraucht jetzt nur noch einen Bruchteil an Energie im Vergleich zu vorher. Dank einem kostengünstigen Low-Tech-Lüftungs- und Heizungssystem konnte die Sanierung sehr rasch und kostengünstig realisiert werden. Dafür haben die Mettiss AG und Beat Kegel den Watt d’Or 2021 in der Kategorie Gebäude und Raum erhalten. Michael Mettler, Geschäftsführer der Mettis AG und Beat Kegel erklären im Video, was diese Auszeichnung für sie bedeutet.

Die Umwelt Arena Schweiz und die René Schmid Architekten AG haben in Männedorf eine Überbauung realisiert, die im Sommer und im Winter genug selbst-produzierten Strom hat für den gesamten Energiebedarf, indem Sommerstrom im Stromnetz zu einer Power-to-Gas Anlage transportiert, in erneuerbares Gas umgewandelt und im Erdgasnetz für die Strom- und Wärmeproduktion im Winter gespeichert wird. Dafür erhalten beide den Watt d’Or 2021 in der Kategorie Gebäude und Raum. Robert Grill, Geschäftsführer von der Stiftung Umwelt Arena Schweiz, erklärt im Video, was diese Auszeichnung für sie bedeutet.

Das Bundesamt für Energie gratuliert allen Gewinnern zu Ihren Leistungen!

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Und hier geht’s zu den Videos über die Gewinner-Projekte.

Fabien Lüthi (Video), Alicia Salas und Brigitte Mader, Kommunikation, Bundesamt für Energie

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1 Antwort
  1. Laurenz+Hüsler
    Laurenz+Hüsler sagte:

    Schwimmende Solarkraftwerke sind Naturverschandelung, und P2G2P mit Erneuerbaren ist eine nicht nachhaltige Lösung.

    Aber Hauptsache, der Wohlfühlfaktor stimmt.

    Antworten

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