Das Bundesamt für Energie (BFE) testet erstmals einen neuen Ansatz zur Förderung von Energieinnovationen in der Schweiz. Im Fokus stehen risikoreiche Forschungs- und Entwicklungsvorhaben mit transformativem Potenzial für die zukünftige Energieversorgung. Der Ansatz orientiert sich an ARPA-E. Weiterlesen
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Nelle Alpi, i moduli fotovoltaici sono esposti, tra l’altro, a temperature basse e a elevati carichi di neve. Un team della Scuola universitaria professionale della Svizzera italiana SUPSI, in collaborazione con partner austriaci, ha analizzato quali requisiti debbano soddisfare i moduli solari per resistere a queste condizioni estreme. A tal fine, i ricercatori hanno messo a punto specifici protocolli di prova che sottopongono i moduli destinati all’ambiente alpino a sollecitazioni più intense, permettendo in alcuni casi di abbreviare i tempi di test. Weiterlesen




Noch keine BewertungenThermische Netze schneller ausbauen – so unterstützen Gemeinden, Städte, Kantone und der Bund.
Aufgerissene Strassen in ganzen Quartieren zeigen es: Hier werden Leitungen verlegt. Die Leitungen sollen künftig Wärme zu den Häusern bringen. Der Ausbau von Fernwärmenetzen ist sichtbar, insbesondere in den Städten, aber zunehmend auch in ländlicheren Gemeinden. Weiterlesen




Noch keine BewertungenEmmi senkt mit der Pinch-Analyse Energiekosten und CO2-Ausstoss
Volatile Energiepreise und ambitionierte Klimaziele erhöhen den Druck auf die Milchverarbeiter. Eine Pinch-Analyse weist systematisch den Weg für tiefere Energiekosten und CO2-Emissionen. Das Beispiel Emmi Dagmersellen belegt: Der Nutzen geht weit über technische Optimierungen hinaus. Weiterlesen




Noch keine BewertungenMobil unterwegs, aber energieeffizient: Wo sind die Herausforderungen?
Kein Sektor verursacht in der Schweiz mehr Treibhausgase als der Verkehr. Der Grund: 90% der benötigten Energie stammt aus fossilen Quellen im Ausland. Wenn die Schweiz das Netto-Null-Ziel beim Verkehr erreichen will, muss zukünftig erneuerbare Energie statt Benzin oder Diesel Autos, Busse und Lastwagen antreiben. Weiterlesen




3 Vote(s), Durchschnitt: 3,67In flüssigen biogenen Industrieabfällen steckt viel Kohlenstoff – und damit viel Energie. Ein Forscherteam der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften (ZHAW) hat mit österreichischen Partnern ein neuartiges Verfahrenskonzept zur Verwertung dieser Abfälle erforscht: Damit lassen sich Biomethan und Biokohle gewinnen und Hochtemperatur-Prozesswärme für industrielle Zwecke erzeugen. Der ‚Proof of Principle‘ ist erbracht, einer kommerziellen Anwendung stehen bislang aber noch technische Hürden und die fehlende Wirtschaftlichkeit entgegen. Weiterlesen




Noch keine BewertungenDie Bedeutung des EU-Strombinnenmarkts für die Schweiz
Der europäische Strommarkt ermöglicht es, Strom über Grenzen hinweg zu handeln und Engpässe auszugleichen. Während der Energiekrise war das wichtig für die Versorgungssicherheit. Für die Schweiz stellt sich eine zentrale Frage: Wie umfassend will sie an diesem Markt teilnehmen? Weiterlesen




Noch keine BewertungenKünftig soll mehr Strom aus erneuerbaren Quellen stammen. Die neue Regulierung sorgt dafür, dass sich die Einspeisevergütungen für die Produzenten stärker am Markt orientieren und das Stromnetz effizienter genutzt wird. Weiterlesen




2 Vote(s), Durchschnitt: 3,00Noch aussagekräftigere PV-Prognosen: Update für Energiedashboard
Wie viel Solarstrom wird die Schweiz morgen produzieren? Diese Frage beantwortet das Energiedashboard des Bundesamts für Energie künftig noch genauer. Dafür werden neu satellitengestützte Strahlungsdaten für jeden Standort genutzt und Wetterunsicherheiten mit einem Prognosebereich statt mit einem einzelnen Wert dargestellt. Das verbessert sowohl die Schätzung der aktuellen PV-Produktion als auch die Zuverlässigkeit der Prognosen.
Seit der Veröffentlichung der regionalen Daten zur Photovoltaikproduktion im Energiedashboard hat das Bundesamt für Energie zahlreiche Rückmeldungen von Netzbetreibern, Forschenden und weiteren Behörden erhalten. Besonders der Austausch mit MeteoSchweiz hat wertvolle Hinweise darauf gegeben, wie die Qualität der Daten und Prognosen weiter verbessert werden kann.
Diese Rückmeldungen fliessen nun in eine überarbeitete Version des Modells ein.
Präzisere Produktionsdaten dank Gitterdatenpunkte
Bisher wurden für die Berechnung der PV-Produktion Strahlungsdaten von den einzelnen Messstationen von MeteoSchweiz verwendet. Neu basiert die Berechnung auf sehr genauen satellitengestützten Strahlungsdaten von MeteoSat, die als räumliche Rasterdaten bereitgestellt werden und die gesamte Schweiz abdecken. Für jede PV-Anlage wird die Sonneneinstrahlung des nächstgelegenen Rasterpunkts berücksichtigt.
Dies hat mehrere Vorteile. Die Strahlungsdaten liegen räumlich näher am tatsächlichen Standort der jeweiligen Anlage und bilden lokale Unterschiede besser ab. Gerade in einem topografisch vielfältigen Land wie der Schweiz verbessert dies die räumliche Genauigkeit bei der Schätzung der PV-Produktion.
Von einem Prognosewert zu einem Prognosebereich
Auch bei den Prognosen gibt es eine wichtige Neuerung.
In der ersten Version des Modells wurde für jeden Zeitpunkt ein einzelner Prognosewert ausgewiesen (deterministische Vorhersage), ohne Berücksichtigung der Unsicherheit in der Wetterprognose. Die Erfahrungen der letzten Monate haben jedoch gezeigt, dass solche deterministischen Prognosen bei unsicheren Wetterlagen teilweise grössere Abweichungen aufweisen können. Deshalb setzt das Bundesamt für Energie künftig auf einen probabilistischen Ansatz. MeteoSchweiz stellt dafür ein Ensemble mit 20 möglichen Wetterentwicklungen zur Verfügung, die unterschiedliche Verläufe der Wetterlage abbilden.
Anstatt nur einen einzelnen Wert anzuzeigen, weist das Energiedashboard neu einen wahrscheinlichen Prognosebereich zwischen dem 25. und dem 75. Perzentil sowie einen erweiterten Prognosebereich zwischen dem 5. und dem 95. Perzentil aus. Der wahrscheinliche Bereich umfasst damit die mittleren 50 Prozent der Szenarien, der erweiterte Bereich 90 Prozent. Dadurch wird sichtbar, in welcher Bandbreite sich die PV-Produktion voraussichtlich bewegen wird und wie gross die Unsicherheit der Prognose ist.
Die Prognosebereiche machen sichtbar, wie stark die erwartete Solarstromproduktion je nach Wetterentwicklung schwanken kann. So kann für einen bestimmten Zeitpunkt zwar ein mittlerer Produktionswert erwartet werden, bei wechselnder Bewölkung aber auch eine deutlich tiefere oder höhere Produktion eintreten. Die Darstellung der Bandbreite hilft deshalb, die Prognose realistisch einzuordnen, anstatt sich auf einen einzelnen Wert zu verlassen.
Verschattung als nächster Entwicklungsschritt
Ein weiterer Ausbau des Modells ist bereits in Arbeit. Künftig sollen Verschattungen durch Berge, Gebäude oder andere Hindernisse direkt in die Berechnung einfliessen.
Ohne Berücksichtigung von Verschattungen wird angenommen, dass die verfügbare Sonneneinstrahlung ungehindert auf die PV-Anlage trifft. In der Realität können insbesondere in Bergregionen oder dicht bebauten Gebieten zeitweise deutliche Verschattungen auftreten. Die Integration solcher Informationen wird die Qualität der Produktionsschätzungen weiter verbessern und regionale Unterschiede noch realistischer abbilden.
Offene Daten schaffen Mehrwert
Die Weiterentwicklung des Modells zeigt exemplarisch, welchen Mehrwert offene und leicht zugängliche Daten schaffen können. Die Kombination aus öffentlichen Geodaten, Wetterdaten, künstlicher Intelligenz, physikalischen PV-Modellen und fachlichem Feedback aus der Praxis ermöglicht es, die Schätzung und Prognose der PV-Produktion kontinuierlich zu verbessern. Eine wichtige Grundlage für die weitere Entwicklung und Validierung solcher Schätzungen und Prognosen bleiben jedoch qualitativ hochwertige Messdaten zur tatsächlich produzierten Strommenge.
Weiterführende Links:
OGD Energiedashboard: Metadatenkatalog
OGD MeteoSchweiz: https://www.meteoschweiz.admin.ch/service-und-publikationen/service/open-data.html
Lucas Tochtermann, Stv. Leiter Digitalisierung und Informatik
Erica Madonna, Fachspezialist/in Analysen Perspektiven
Bild: BFE – Screenshot Energiedashboard




Noch keine BewertungenMehr als Strassen und Schienen: Mobilität braucht neue Kompetenzen
Mobilität ist längst nicht mehr nur eine Frage von Strassen und Fahrplänen. Heute geht es um Energie, Verhalten, Digitalisierung, Raumplanung, Klimaziele und Kosten. Kein Wunder, dass in der Schweiz inzwischen eine ganze Reihe von CAS-Weiterbildungs-Programmen entstanden ist, die Themen wie Mobilitätsmanagement, Flottenbeschaffung oder verhaltenspsychologische Ansätze beinhalten. Doch braucht es all diese Angebote? Und wie behält man den Überblick?
Mobilität ist einer der grossen Hebel der Schweizer Energie? und Klimapolitik. Rund ein Drittel der CO2-Emissionen in der Schweiz wird durch den Verkehr verursacht. Jede Fahrt, jeder Transport, jede Pendlerbewegung, jede Freizeitaktivität beeinflusst den Energieverbrauch und die Emissionen. Gleichzeitig stehen Unternehmen, Kantone und Gemeinden vor neuen Herausforderungen: Flotten elektrifizieren, Ladeinfrastruktur planen, Verkehrsströme lenken, Raum und Verkehr aufeinander abstimmen.
Da Mobilität ein interdisziplinäres Thema ist, decken klassische Grundausbildungen diese Breite oft nicht ab. Deshalb entstehen Weiterbildungen, die Praxiswissen vermitteln und verschiedene Fachbereiche zusammenbringen. Mit Unterstützung von EnergieSchweiz startet im Herbst der neue CAS Mobilitätsmanagement an der Ostschweizer Fachhochschule.
Barbara Schäfli ist Fachspezialistin Aus- und Weiterbildung beim Bundesamt für Energie.
Energeiaplus wollte von ihr wissen, warum EnergieSchweiz diesen Weiterbildungsgang unterstützt.

Barbara Schäfli ist im Bundesamt für Energie zuständig für Aus- und Weiterbildung im Energiebereich. Bild: BFE
Barbara Schäfli: Heute ist klar: Die Klimaziele im Verkehrsbereich lassen sich nicht allein durch den Ausbau von Infrastruktur, verbesserte Fahrzeugeffizienz oder Elektrifizierung erreichen. Eine zentrale Rolle spielt vielmehr das Mobilitätsverhalten selbst. Genau hier setzt der CAS Mobilitätsmanagement der Fachhochschule OST an.
Der CAS vermittelt praxisnahes Wissen zur Förderung nachhaltiger Mobilität in Unternehmen, Gemeinden und Arealen. Ziel ist es nicht, einzelne Verkehrsmittel gegeneinander auszuspielen, sondern sie situationsgerecht zu kombinieren und optimal aufeinander abzustimmen.
Die Teilnehmenden erwerben Kompetenzen, um Mobilitätskonzepte mit Fokus auf Klima- und Siedlungsverträglichkeit zu entwickeln, umzusetzen und zu evaluieren. Sie erhalten Instrumente und Tipps, wie sie in Organisationen konkrete Veränderungen anstossen können.
Damit unterstützt der CAS wichtige Schwerpunkte von EnergieSchweiz. Die Förderung einer nachhaltigen Mobilität in Gemeinden und Unternehmen durch die Anwendung folgender vier «V»: Den Verkehr «vermeiden», auf umweltfreundlichere Verkehrsmittel «verlagern», den Verkehr durch Einsatz von optimierten und effizienteren Technologien «verträglich gestalten» und durch intelligentes Kombinieren und Integrieren von verschiedenen Verkehrsmitteln «vernetzen.
Energeiaplus: Mobilität ist ein beliebtes Thema im Weiterbildungsmarkt. Warum gibt es immer mehr Weiterbildungen in diesem Bereich?
Barbara Schäfli: Das Angebot ist Ausdruck eines strukturellen Wandels. Mobilität wird heute nicht mehr isoliert als Verkehrsfrage betrachtet, sondern als zentraler Faktor für Energieverbrauch, Emissionen und Standortqualität. Gleichzeitig hat der Verkehrssektor seine Klimaziele bislang nicht erreicht.
Klassische Ansätze wie neue Infrastrukturen oder Effizienzsteigerungen einzelner Verkehrsträger reichen allein nicht aus. Entscheidend ist zunehmend, wie Mobilität tatsächlich genutzt wird, also das Verhalten von Unternehmen, Mitarbeitenden und der Bevölkerung.
Zudem nimmt die Komplexität zu: Elektrifizierung, neue Arbeitsformen und Digitalisierung verändern die Mobilität grundlegend. Entsprechend wächst der Bedarf an neuen Kompetenzen.
Neue Weiterbildungsangebote sind deshalb aus unserer Sicht weniger ein Trend im Bildungsmarkt, sondern vielmehr eine Reaktion auf einen realen Bedarf in der Praxis.
Braucht es diese Vielfalt oder sorgt das eher für Verwirrung?
Die Vielfalt ist sinnvoll, weil sie die Breite des Themas widerspiegelt. Mobilität bewegt sich heute im Spannungsfeld von Technik, Verhalten, Organisation und Raum- und Verkehrsplanung. Entsprechend vielfältig sind auch die Rollen der Fachpersonen: Sie reichen von der strategischen Planung über das Mobilitätsmanagement in Unternehmen und Gemeinden bis hin zu Flottenmanagement, kommunaler und kantonaler Verkehrsplanung, technischen Neuerungen oder der Begleitung von Transformationsprozessen.
Diese Breite erfordert eine klare Profilierung der einzelnen Angebote. Aus Sicht von EnergieSchweiz sind insbesondere Umsetzungskompetenzen wichtig. In Unternehmen und Gemeinden fehlt es häufig an Fachpersonen, die Konzepte nicht nur verstehen, sondern auch umsetzen können.
Konkret: Worin unterscheiden sich beispielsweise der CAS der Fachhochschule OST oder das Angebot der ETH zur Mobilität der Zukunft oder das HSG-Programm CAS Smart Mobility Management?
Die verschiedenen Programme setzen unterschiedliche, sich ergänzende Schwerpunkte.
- Die Angebote an der ETH fokussieren stärker auf technologische und systemische Fragen.
- Programme wie das CAS Smart Mobility Management der HSG sind stärker strategisch und managementorientiert.
- Der neue CAS der OST hingegen setzt den Schwerpunkt auf betriebliches, kommunales und arealbezogenes Mobilitätsmanagement sowie dessen konkrete Umsetzung. Es richtet sich an Mitarbeitende in Büros, Gemeinden, Kantonen, Arealentwicklern und allen, die zielgerichtet etwas bewegen wollen.
Die klare Differenzierung macht die Programme komplementär und nicht redundant.
Welche Rolle spielt professionelles Mobilitätsmanagement, wenn die Schweiz ihr Energiesystem umbaut – insbesondere im Hinblick auf Strombedarf, Raumplanung und Klimaziele?
Mobilitätsmanagement ist zentral, weil es direkt an der Schnittstelle von Energie, Verkehr und Raumplanung ansetzt. Der Verkehr verursacht 38% des Endenergieverbrauches der Schweiz (vgl. BFE, Schweiz. Gesamtenergiestatistik 2025, Tab 2 )und ist verantwortlich für 33.5% der Treibhausgasemissionen. Mit der Elektrifizierung steigt zudem der Strombedarf.
Mobilitätsmanagement kann hier steuernd wirken: Es reduziert Verkehrsaufkommen, fördert effizientere Verkehrsmittel und hilft, Nachfrage zu verlagern, räumlich, zeitlich oder nach Verkehrsträgern. Dadurch kann der Energiebedarf gesenkt und besser planbar gemacht werden. Zugleich ermöglicht eine gute Abstimmung von Raum- und Verkehrsplanung langfristig eine Reduktion von Verkehr und Energieverbrauch.
Fakten zum Verkehr
- Der Verkehr verursacht mit rund einem Drittel einen grossen Teil der Schweizer CO-Emissionen.
- Rund 40 Prozent des Endenergieverbrauchs gehen auf das Konto des Verkehrs
- Mit der Elektrifizierung des Verkehrs steigt der Bedarf an Strom – und dieser muss auch produziert und ins System integriert werden.
- EnergieSchweiz unterstützt Nachhaltige Mobilität in Unternehmen und in Gemeinden.
- Informationen zur Förderung von Bildungsprojekten finden Sie unter Finanzielle Förderung von Bildungsangeboten im Energiebereich
Eine Liste von CAS im Bereich Mobilität/Verkehrsplanung finden Sie hier: Weiterbildung und Kurse | SVI
Interview: Brigitte Mader, Kommunikation, Bundesamt für Energie
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