Die Batterie des Elektroautos kann nicht mehr repariert werden, für ein zweites Leben in einem stationären Energiespeicher reicht es auch nicht. Doch eine ausgediente Elektrobatterie ist alles andere als wertloser Abfall. In der Recycling-Anlage von LIBREC in Biberist (SO) werden diese Lithium-Ionen-Batterien entladen, zerlegt, geshreddert und so die wertvollen Rohstoffe zurückgewonnen. Energeiaplus hat sich zeigen lassen, wie das geht. Weiterlesen
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Warum Kreislaufwirtschaft der Schlüssel für Elektroauto-Batterien ist
40 bis 90 kWh Kapazität, 300 bis 550 Kilometer Reichweite pro Ladung und rund 1’000 bis 2’000 Ladezyklen bis zum Lebensende. Das sind die technischen Kennzahlen des Herzstücks jedes Elektroautos, der Batterie. Weiterlesen




Noch keine BewertungenUmstieg auf E-Mobilität: Neue Leitfäden, Tipps & Tools für Unternehmen
Wer ein Elektroauto fährt, lädt selten am Arbeitsplatz. Das zeigt eine Umfrage unter Besitzerinnen und Besitzern von Steckerfahrzeugen. Ein Grund ist die fehlende Ladeinfrastruktur am Arbeitsort. Ein neuer Werkzeugkasten von EnergieSchweiz, dem Programm des Bundesamts für Energie für erneuerbare Energien und Energieeffizienz zeigt, wie Unternehmen punkto Elektromobilität vorwärts machen können – Schritt für Schritt.
Der Werkzeugkasten enthält Leitfäden, Praxisbeispiele und Tools zu folgenden Themen:
- Elektrifizierung der Firmenflotte
- Ladeinfrastruktur im Unternehmen
- Unterstützung der Mitarbeitenden beim Laden zu Hause
- Laden unterwegs
Er liefert Unternehmen strategische Entscheidungsgrundlagen, praktische Tipps und Antworten auf viele Fragen. Zum Beispiel: Wie viele Ladestationen sind sinnvoll? Braucht es einen Ausbau des Netzanschlusses? Wie lassen sich die Ladekosten der Firmenflotte im Griff behalten? Und wie wird das Laden privater Fahrzeuge am Arbeitsplatz korrekt verrechnet?
Flavio Kälin ist Fachspezialist für Mobilität im Bundesamt für Energie (BFE). Er hat den Werkzeugkasten Ladeinfrastruktur für Unternehmen mitkonzipiert.
Energeiaplus: Immer mehr Firmen stellen ihre Flotte auf Elektrofahrzeuge um. Warum braucht es dennoch diesen Werkzeugkasten?

Flavio Kälin ist Fachspezialist Mobilität im Bundesamt für Energie: Bild: BFE
Flavio Kälin: Viele Unternehmen wollen elektrifizieren, stehen aber vor komplexen Fragen zu Bedarf, Kosten, Abrechnung und Netzanschluss. Gerade KMU fehlen im Alltagsgeschäft oft die finanziellen und vor allem personellen Ressourcen, um sich dem Umstieg auf E-Mobilität zu widmen. Hier entlastet der Werkzeugkasten gezielt: Er begleitet Unternehmen praxisnah und Schritt für Schritt beim Elektrifizieren ihrer Flotte und beim Aufbau von Ladeinfrastruktur.
Welche Rollen spielen Unternehmen bei der Elektrifizierung der Mobilität?
Unternehmen sind ein zentraler Hebel, weil sie mit ihren Flotten, Standorten und Arbeitswegen einen grossen Teil des Verkehrs beeinflussen. Wer am Arbeitsort einfach und günstig laden kann, entscheidet sich beim nächsten Autokauf eher für ein Elektrofahrzeug. Zusätzlich senden Unternehmen ein starkes Signal nach innen und aussen: als Vorbilder für nachhaltige Mobilität und als zukunftsorientierte Arbeitgeber.
Besonders bei KMU ist der Kostendruck oft hoch. Warum ist der Umstieg auf E-Mobilität für Unternehmen wirtschaftlich sinnvoll?
Elektrofahrzeuge sind über ihren gesamten Lebenszyklus günstiger als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. Sie verursachen tiefere Energie-, Wartungs- und Betriebskosten. Mit eigener Ladeinfrastruktur gewinnen Unternehmen zudem mehr Kostenkontrolle, weil sie Strom planbarer beschaffen und Ladevorgänge steuern können. Gleichzeitig investieren sie in eine zukunftssichere Mobilität und stärken ihre Attraktivität als Arbeitgeber. Kurz gesagt: Elektromobilität rechnet sich finanziell und strategisch.
Eine aktuelle Studie zeigt, dass das allgemein zugängliche Ladenetz in der Schweiz gut ausgebaut und auch bereit für die steigende Nachfrage ist. Warum braucht es trotzdem mehr Ladeplätze am Arbeitsplatz?
Ein gut ausgebautes öffentliches Ladenetz ist wichtig, ersetzt das Laden am Arbeitsplatz aber nicht. Unternehmen ergänzen dieses Angebot dort, wo Fahrzeuge regelmässig und über längere Zeit stehen. Das ist effizient. Somit ist Laden während der Arbeitszeit nicht nur praktisch, sondern oftmals auch kostengünstiger, und es entlastet das öffentliche Netz.
Wie lädt die Schweiz?
Mit einer Umfrage wollte das Bundesamt für Energie mehr über das Ladeverhalten von Elektroautofahrenden erfahren. Dabei bestätigte sich, wer ein E-Auto fährt, besitzt meist ein Haus und lädt sein Fahrzeug daheim.
Hier geht es zu den Ergebnissen der Umfrage.
Interview: Brigitte Mader, Kommunikation, Bundesamt für Energie




Noch keine BewertungenStudie zeigt: Grossbatterien und Wärmespeicher sind wirtschaftlich am sinnvollsten
Energie lässt sich speichern: Strom in Batterien, als Speicherseen, in Wasserstoff, Wärme in Erdbecken, im Untergrund oder in Tanks. Solche Speicher sind für die nötige Flexibilität des Schweizer Energiesystems der Zukunft wichtig. Weiterlesen




12 Vote(s), Durchschnitt: 4,17Viel Applaus für die Energiepioniere bei der Verleihung des Watt d’Or 2026
Skalierbare Technologien für klimafreundliches Gas, eine alpine Solarstrom-Fassade, ein Elektrotraktor und ein kreislauforientiertes Gewerbe- und Wohnquartier wurden mit dem Watt d’Or 2026 ausgezeichnet. An der Preisverleihung im Kursaal Bern am 8. Januar wurden die Gewinnerinnen und Gewinner gefeiert. Rund 600 Akteure und Akteurinnen aus der Energiebranche wohnten dem Anlass bei, der zum 19. Mal stattfand. Energeiaplus hat die Reaktionen von Jury und den Preisträgerinnen und -träger zusammengetragen. Weiterlesen




Noch keine BewertungenWatt d’Or 2026: Das BFE zeichnet vier Projekte als Vorbilder für die Energiezukunft aus
Vier Projekte, vier Inspirationen in den vier Kategorien des Watt d’Or: Energietechnologien, erneuerbare Energien, energieeffiziente Mobilität sowie Gebäude und Raum. Ausgezeichnet wurden skalierbare Technologien für klimafreundliches Gas, eine alpine Solarstrom-Fassade, ein Elektrotraktor und ein energieeffizientes, kreislauforientiertes Wohn- und Gewerbequartier. Weiterlesen




2 Vote(s), Durchschnitt: 5,00Kaufen Schweizer und Schweizerinnen zu wenig Elektroautos? Ein Überblick zum Stand des E-Mobilitätsmarkts in der Schweiz
«Schweizer kaufen zu wenig Elektroautos» oder «E-Mobilitätsziele nicht erreicht – Schweizer Wirtschaft drohen Sanktionen in Millionenhöhe». Diese Schlagzeilen erwecken den Eindruck, dass der E-Anteil bei den Neuwagen eingebrochen wäre. Die Verkaufszahlen des Autohandels zeigen ein anderes Bild. Weiterlesen




6 Vote(s), Durchschnitt: 4,83Vehicle-to-Grid (V2G): Ist bidirektionales Laden in der Schweiz erlaubt?
Immer wieder erhielt das Bundesamt für Energie (BFE) in den vergangenen Monaten Anfragen von Privatpersonen zum rechtlichen Status von bidirektionalem Laden. So schrieb uns zum Beispiel Herr R. Er versteht nicht, warum er sein Elektroauto nicht bidirektional einsetzen kann. Weiterlesen




16 Vote(s), Durchschnitt: 4,00Wintersession 2025: Parlament berät schnelleres Verfahren beim Ausbau des Stromnetzes
Damit der Umbau des Energiesystems Fahrt aufnimmt, braucht es nicht nur neue Technologien, sondern auch schnellere Verfahren. In der Wintersession 2025 ist ein Geschäft traktandiert, das dies ermöglichen soll: die Änderung des Elektrizitätsgesetzes (Geschäft 25.057). Weiterlesen




3 Vote(s), Durchschnitt: 4,33Der Ausbau von Photovoltaik und Elektromobilität erfordert robuste Stromverteilnetze. Teurer Netzausbau lässt sich vermeiden, wenn Spitzenbelastungen der Verteilnetze als Folge hoher Verbräuche oder dezentraler Einspeisung möglichst gering gehalten werden. Ein Pilotprojekt der Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) und der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich in der Gemeinde Winkel (ZH) hat beispielhaft untersucht, wie sich Stromspitzen in Verteilnetzen mit Hilfe finanzieller Anreize oder einem intelligenten direkten Lastmanagement brechen lassen. Weiterlesen




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