Heute wurde die dritte Ausgabe des Swiss Cleantech Reports veröffentlicht. Der Bericht gibt einen Einblick in die Schweizer Cleantech-Landschaft und illustriert diese anhand von konkreten Beispielen – Technologien, Produkte und Projekte –, die von Schweizer KMUs, Forschungsinstituten und Start-ups entwickelt wurden.

Die Publikation gruppiert das Spektrum an Cleantech-Innovationen in fünf verschiedene Kategorien: intelligente Landwirtschaft und Drohnen, fortgeschrittene und recycelte Werkstoffe, Umwelttechnologien, urbane Lösungen und Energiesysteme sowie Transport und Mobilität. Als Leserin und Leser erfährt man beispielsweise mehr über das freiburgische Start-up Softcar und sein ultraleichtes, vollständig recycelbares Elektroauto, welches aus Biopolymeren und Verbundwerkstoffen hergestellt wird und aus nur 1’800 Teilen besteht (zum Vergleich: ein konventionelles Fahrzeug setzt sich aus circa 40’000 Teilen zusammen). Oder man liest über das Walliser KMU Aqua-4D und dessen System, das elektromagnetische Wellen zur Wasseraufbereitung nutzt. In der Landwirtschaft eingesetzt bietet diese Lösung eine verbesserte Biosicherheit, da sie nachweislich die Bildung von Biofilmen verhindert und das erneute Wachstum von Bakterien hemmt.

Der Swiss Cleantech Report will die Schweiz als Cleantech-Standort präsentieren und den verschiedenen Start-ups und Technologien im Ausland mehr Sichtbarkeit verleihen. Er wird unter anderem vom Bundesamt für Energie (BFE), dem Bundesamt für Umwelt (BAFU) und Cleantech Alps herausgegeben. Der Bericht ist auf Englisch verfügbar und kann auf der Webseite www.swisscleantechreport.ch kostenlos heruntergeladen werden.

Alicia Salas, Hochschulpraktikantin Medien und Politik, BFE

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2 Kommentare
  1. Werner Zumbrunn
    Werner Zumbrunn sagte:

    Dass der Bericht nur in englischer (Fach)sprache mit all den wenig geläufigen Fachausdrücken erhältlich ist, verhindert, dass die grosse Mehrheit der Bevölkerung ihn lesen wird. Auf diese Art und Weise kann man „Cleantech“ dem breiten Publikum niemals schmackhaft machen. Die an und für sich lobenswerten Anstrengungen der Schweizer Cleantech-Firmen werden deshalb Abstimmungen über unsere Energiezukunft kaum positiv beeinflussen können.

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  2. energeiaplus
    energeiaplus sagte:

    Der Swiss Cleantech Report hat als primäres Ziel, die Schweizer Cleantech-Innovationskraft im Ausland besser zu präsentieren, weshalb der Bericht nur auf Englisch verfügbar ist. Auf Energeiaplus veröffentlichen wir aber auch regelmässig Beiträge zum Thema Cleantech (https://energeiaplus.com/category/cleantech/) und innovativen Energieprojekten (https://energeiaplus.com/category/energieforschung/) in den verschiedenen Landessprachen, um neuste Erkenntnisse und Entwicklungen breiter bekannt zu machen.

    Freundliche Grüsse

    Sektion Cleantech BFE

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