Es geht auch mit weniger Energie: Das zeigen die Projekte und Programme, die ProKilowatt fördert. Neun neue Stromsparprojekte in Unternehmen sowie zwölf neue ProKilowatt-Programme haben im Juli und September eine Förderzusage bekommen. Alles in allem wurden dieses Jahr bislang 29 Millionen Franken Fördergelder ausgeschüttet.

Aus Altpapier Verpackungspapier herstellen und das mit deutlich weniger Strom: Das wird möglich mit den neuen Antriebsmotoren, die eine Papierfabrik einbauen will. Es ist eines der Projekte, das ProKilowatt in der zweiten Ausschreibungsrunde 2020 fördert. Im Rahmen eines anderen Projektes wird in einem Pharmaunternehmen eine komplexe Kälteerzeugungsanlage umgebaut. So verbraucht dieses Unternehmen künftig viel weniger Strom für die Kälteproduktion.

Auch die Palette der im 2020 neu unterstützten Programme ist breit: Dank einem neuen ProKilowatt-Programm wird zukünftig der Ersatz von Steamern, Warmhalteplatten oder anderen grossen Küchengeräten gefördert und entsprechend wird beim Kochen so weniger Strom verbraucht. Dank einem anderen neuen ProKilowatt-Programm können zahlreiche Unternehmen in ihren Rechenzentren durch ganz verschiedene Massnahmen Strom einsparen.

Für das beste Kosten-Nutzen-Verhältnis

Dieses Jahr wurden bereits 20 Projekte mit fünf Millionen Franken und zwölf neue Programme mit 24 Millionen Franken unterstützt. Den Zuschlag erhielten wie immer diejenigen Projekte und Programme mit dem besten Kosten-Nutzen-Verhältnis. Bei den Projekten fliessen die Förderbeiträge direkt an das Unternehmen, das die Massnahme umsetzt. Bei den Programmen werden die Fördermittel des BFE von einem „Dritten“, dem sogenannten Programmträger (z.B. Branchenverband, Ingenieurbüro oder EVU), an die teilnehmenden Unternehmen ausbezahlt.

Am 4. September lief die Eingabefrist für die dritte Projektrunde 2020 sowie für Programme zur Förderung von energieeffizienten Haushaltgeräten ab. Die eingegangenen Anträge werden derzeit geprüft. Die Förderbescheide werden Mitte November 2020 kommuniziert.

Bis zu 30 Prozent der Investitionskosten

Die Ausschreibungsrunde 2021 für ProKiloWatt-Beiträge startet Anfang November 2020. Wie bis anhin werden auch im kommenden Jahr unwirtschaftliche Stromsparmassnahmen in Unternehmen und teilweise in Haushalten gefördert. Der Förderbeitrag kann dabei bis zu 30 Prozent der Investitionskosten betragen und soll einen Anreiz schaffen, dass die Massnahmen trotz ihrer Unwirtschaftlichkeit umgesetzt werden.

Anträge können jeweils bis zum folgenden Stichtag eingereicht werden:
• 1. Projektrunde: 5. Februar 2021
• 2. Projektrunde: 23. April 2021
• 3. Projektrunde: 3. September 2021
• Programme: 3. Mai 2021

Simone Hegner, Fachspezialistin Wettbewerbliche Ausschreibungen und Haushaltgeräte

 

 

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