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Wer im Strassenverkehr unterwegs ist, kennt das Ampelsystem: Bei Rot und Gelb stehen, bei Grün gehen. Wer ein neues Auto kauft, tut gut daran die Ampel konträr zu interpretieren. Die siebenstufige Ampel auf der Energieetikette von Personenwagen, von Dunkelrot über Orange-Gelb bis Dunkelgrün, informiert auch am diesjährigen Autosalon, Autointeressierte über die Energieeffizienz der ausgestellten Fahrzeuge. Die Pfeile der ausgestellten Personenwagen variieren bunt durch sämtliche Energieeffizienzkategorien. Während Sportboliden und verbrauchsstarke SUV meist die roten- bis dunkelroten Kategorien, sprich die ineffizienten, für sich beanspruchen, findet man bei PW mit alternativen Antrieben oder bei kleineren verbrauchsarmen PW vermehrt die grünen Pfeile vor.

In Zeiten, in denen weltweit Städte und ganze Regionen den Klimanotstand ausrufen, Schüler sich für ihre Zukunft engagieren und Zeichen für den Klimaschutz setzen, finden Konsumenten auf der Energieetikette wichtige Informationen, um beim Neuwagenkauf Energieeffizienz und Klimaschutz in ihren Kaufentscheid zu integrieren. Und wie uns Iouri Podlatchikov im Rahmen der Aktion co2tieferlegen beweist, lässt sich mit energieeffizienten Personenwagen nicht nur Treibstoff und CO2 einsparen, auch der Fahrspass kommt nicht zu kurz. Zudem wird mit verbrauchsarmen, effizienten PW das eigene Portemonnaie geschont, der Betriebskostenrechner auf www.co2tieferlegen.ch zeigt das transparent auf. Wer also energieeffizient und klimafreundlich unterwegs sein möchte, für den gilt beim Neuwagenkauf: «bei Rot gehen, bei Grün stehen» und sich die effizienten Fahrzeuge etwas genauer anzusehen. Neben der Energieetikette im Showroom steht auch der Verbrauchskatalog zur Verfügung, ein Gemeinschaftsprojekt von EnergieSchweiz und dem TCS. Er enthält viele zusätzliche Informationen und Vergleichsmöglichkeiten energieeffizienter Personenwagen.

Mirco Studer, Fachspezialist Mobilität BFE

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