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Viel Applaus für die Energiepioniere bei der Verleihung des Watt d’Or 2026


Skalierbare Technologien für klimafreundliches Gas, eine alpine Solarstrom-Fassade, ein Elektrotraktor und ein kreislauforientiertes Gewerbe- und Wohnquartier wurden mit dem Watt d’Or 2026 ausgezeichnet. An der Preisverleihung im Kursaal Bern am 8. Januar wurden die Gewinnerinnen und Gewinner gefeiert. Rund 600 Akteure und Akteurinnen aus der Energiebranche wohnten dem Anlass bei, der zum 19. Mal stattfand. Energeiaplus hat die Reaktionen von Jury und den Preisträgerinnen und -träger zusammengetragen.

Der Preis in der Kategorie Energietechnologien ging an Gaznat. Im Innovationslab am Standort Aigle (VD) hat der Gasversorger zusammen mit Forschungsgruppen der EPFL sowie Startups neue Technologien auf industriellem Massstab getestet. Mit den Energieinnovationen soll die Brücke zwischen Forschung und industrieller Anwendung geschlagen werden. Besonders erfolgversprechend sind die CO2-Abscheidung und die Methanisierung.

Was braucht es damit diesen Innovationen der Durchbruch gelingt?  Antwort von Gilles Verdan, Generaldirektor von Gaznat im Video, und Jury-Mitglied Daniela Decurtins sagt, wo Gaznat mit diesen Innovationen in der gesamten Gasbranche steht.

Das Fiescher Energieunternehmen endigo hat die Kristallkugel für ihre Solaranlage erhalten. An der Fassade und auf dem Dach des neu erstellten Firmengebäudes auf über 1000 Metern über Meer produziert endigo alpinen Solarstrom. Und nicht nur das: Das Gebäude ist auch architektonisch eine Augenweide. Dafür gab es den Watt d’Or in der Kategorie Erneuerbare Energien.

Was hat die Jury überzeugt? Und was bedeutet die Auszeichnung den Preisträgern? Nationalrat und Jury-Mitglied Jürg Grossen und Damian Zumstein, CEO von endigo Holding AG nehmen Stellung im Video.

Auch Landmaschinen können leise und vor allem ohne Diesel- oder Benzin unterwegs sein. Das beweist der erste serienreife Elektrotraktor der Rigitrac Traktorenbau AG aus Küssnacht am Rigi. Das Beispiel zeigt, dass auch kleinere Betriebe technologische Innovationen vorantreiben können. Dafür gab es den Watt d’Or in der Kategorie Mobilität.

Wie wichtig ist der Gewinn des Watt d’Or und was plant das Unternehmen weiter punkto Elektromobilität? Was hat die Jury überzeugt? Die Reaktionen von Theres Beutler-Knüsel, Geschäftsführerin von Rigitrac Traktorenbau AG und Jury-Mitglied und Nationalrätin Greta Gysin im Video.

Wie nachhaltiges Bauen und energieeffizientes Wohnen und Arbeiten geht, das zeigt das Wohn- und Gewerbequartier auf einem ehemaligen Holzverarbeitungsareal in Winterthur. Die Stichworte dazu sind Holzbauweise, Re-Use-Materialien, ein intelligentes Energiesystem in Kombination mit einem innovativen Lüftungskonzept.

Das hat die Jury in der Kategorie Gebäude und Raum überzeugt.

Was ist beispielhaft an diesem Projekt? Was können andere Planerinnen und Planer davon lernen?

Die Antworten von Jury-Präsidentin und Nationalrätin Susanne Vincenz-Stauffacher und von den Gewinnern Beni Rohrbach von der Baugenossenschaft „mehr als wohnen“ und von Raphael Schär von Lemon Consult im Video.

Das Bundesamt für Energie gratuliert allen Gewinnern zu ihren Bestleistungen im Energiebereich. Die Videos zu den Siegerprojekten finden Sie hier:

Das Video zur Preisverleihung finden Sie hier. 

In der Jury des Watt d’Or sind Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Forschung, Wirtschaft, Architektur, Fachverbänden und Umweltverbänden.

Der Watt d’Or 2026 ist die 19. und gleichzeitig letzte Preisverleihung, die das Bundesamt für Energie durchgeführt hat. Aus Spargründen wird künftig darauf verzichtet.

Auf privater Basis soll der Watt d’Or weitergeführt werden. Mitglieder aus den Reihen der Jury haben am 8. Januar den gleichnamigen Verein gegründet. Das Ziel bleibt das gleiche: Auch weiterhin sollen herausragende Leistungen von Personen, Unternehmen und Organisationen im Bereich der Energieinnovation und der Reduktion von CO2-Emissionen gefördert und mit der Verleihung des Gütesiegels Watt d’Or sichtbar gemacht werden. Das BFE wird weiterhin als Partner dabei sein, jedoch ohne Eigenleistungen oder Mitfinanzierung.

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