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Watt d’Or 2026: Das BFE zeichnet vier Projekte als Vorbilder für die Energiezukunft aus


Vier Projekte, vier Inspirationen in den vier Kategorien des Watt d’Or: Energietechnologien, erneuerbare Energien, energieeffiziente Mobilität sowie Gebäude und Raum. Ausgezeichnet wurden skalierbare Technologien für klimafreundliches Gas, eine alpine Solarstrom-Fassade, ein Elektrotraktor und ein energieeffizientes, kreislauforientiertes Wohn- und Gewerbequartier.

Im Rahmen des Neujahrsanlasses des Bundesamts für Energie (BFE)  am 8. Januar 2026 können die Preisträger und Preisträgerinnen die Watt d’Or-Kristallkugeln im Kursaal Bern entgegen nehmen. Auf energeiaplus.com/wattdor2026 oder www.wattdor.ch kann man die Preisverleihung live mitverfolgen. Der Live-Stream startet kurz vor 16:30 Uhr.

Und das sind die vier Watt d’Or-Gewinner:

Kategorie Energietechnologien: Gaznat

Zusammen mit Forschungsgruppen der EPFL sowie Startups erprobt der Gasversorger Gaznat in seinem Innovationslabor im Unterwallis verschiedene Technologien unter industriellen Bedingungen. Besonders vielsprechend und innovativ sind die Technologien zur CO2-Abscheidung und der Methanisierungsreaktor.

Kategorie Erneuerbare Energien: Endigo Holding AG

Die alpine Fassaden-Photovoltaikanlage am Firmengebäude der endigo Holding AG in Fiesch liefert zusammen mit der PV-Anlage auf dem Gebäudedach rund 90’000 kWh pro Jahr. Und nicht nur das: Das Gebäude ist auch architektonisch eine Augenweide.

Kategorie Energieeffiziente Mobilität: Rigitrac Traktorenbau AG

Das Familienunternehmen Rigitrac Traktorenbau AG hat den ersten serienreifen Elektrotraktor mit einer europäischen Typengenehmigung entwickelt. Der emissionsfreie, leise, wendige und sehr energieeffiziente Rigitrac SKE 40 e-direct ist ideal geeignet für Unterhaltsarbeiten von Kommunalbetrieben oder auch in Gemüsetunnels. Der Elektrotraktor ist bereits in verschiedenen europäischen Ländern im Einsatz.

Kategorie Gebäude und Raum: Baugenossenschaft «mehr als wohnen», Lemon Consult AG und Low-Tech Lab

Auf dem Gelände des Hobelwerk Areals in Oberwinterthur ist neuer Wohn- und Gewerberaum entstanden. Die Schwerpunkte liegen auf Kreislaufwirtschaft, geringem Ressourceneinsatz und Energieeffizienz. Im Betrieb aber auch schon beim Bau der Gebäude. Erreicht wird dies durch Holz-Bauweise, viele Re-Use Bauteile, eine Wärmeerzeugung, die von einem intelligenten, vorausschauenden System geregelt wird oder eine innovative Abluftanlage mit CO2-Regelung. Die gewählten Lösungen sind eine Referenz für künftige Netto-Null-Gebäude.

Fabien Lüthi (Video) und Brigitte Mader, Kommunikation, Bundesamt für Energie

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