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Die Gewinner des Watt d’Or 2022: Unterwegs mit der Formula2050


Zum 15. Mal verleiht das Bundesamt für Energie den Watt d’Or. Das Motto dieses Jahr: Formula2050, die Erfolgsformel für die Energiezukunft der Schweiz. Drei Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen haben ihre persönliche Formula2050 schon gefunden. Heute abend dürfen sie dafür den Watt d’Or 2022 entgegennehmen.

Auf energeiaplus.com/wattdor2022 oder auf www.wattdor.ch können Sie die Preisverleihung ab kurz vor 16.30 Uhr mitverfolgen.

Energeiaplus stellt die ausgezeichneten Projekte vor:

Kategorie Energietechnologien: Lastmanagement der SBB

Es ist nur ein kleines Zeitfenster, das es aber in sich hat bei den SBB: Alle Züge fahren im Taktfahrplanbetrieb fast gleichzeitig los, was zu einem kurzzeitigen, aber starken Hochschnellen des Energieverbrauchs führt. Mit einer innovativen, von der SBB selbst entwickelten Lastmanagementsoftware können diese Spitzen gebrochen werden. Ganz einfach indem Zug- und Weichenheizungen kurz und gezielt abgeschaltet werden. Ein smarter Weg, um den Stromverbrauch zu flexibilisieren und so viel Geld für den Bau von immer mehr Strominfrastrukturanlagen zu sparen.

 

Kategorie Erneuerbare Energien: Pflanzenkohle der Verora AG

Mit der Herstellung von Humuskompost ist die Zuger Verora AG schon seit Jahrzehnten erfolgreich. Seit 2012 kann sie nun auch holzreiches Grüngut, das schlecht vergärt, verwenden. Sie stellt damit neben qualitativ hochwertigen Holzschnitzeln auch Pflanzenkohle her. Die dazu nötige Pyrolyse-Anlage hat das Team der Verora AG vom Prototypen der Pyreg GmbH zur zuverlässig funktionierenden Produktionsanlage weiterentwickelt. Die Pflanzenkohle ermöglicht die langfristige Speicherung von CO2 und gehört damit zu den Negativemissionstechnologien, die für die klimaneutrale Energiezukunft eine wichtige Rolle spielen.

 

Kategorie Gebäude und Raum: Klimaneutrales Gebäude der schaerraum ag

Die Aussicht des Wohn- und Gewerbegebäudes am Vierwaldstättersee ist einmalig. Mindestens so einmalig ist das mehrstöckige Holzgebäude selber. Das Prinzip des Erbauers: Der Faktor Null. Gemeint ist damit, Ressourcen so effizient wie möglich einzusetzen. Dabei hilft das von der schaerraum ag entwickelte modulare Planungsprinzip «RaumRaster»: In ein «Skelett» aus Holz, das auf einem Betonsockel steht, können flexibel kombinierbare Module eingesetzt werde. So kann sehr rasch gebaut werden und aus einem Baum möglichst viel Haus entstehen. Effizienz wird auch beim Energieverbrauch konsequent umgesetzt mit Erdsonden, Solarpanels auf dem Dach und einem ausgeklügelten Heizungs-, Kühlungs- und Lüftungssystem, dem «Kachelofen 2.0», entwickelt vom letztjährigen Watt d’Or Gewinner Beat Kegel. So produziert das Haus 50 Prozent mehr Energie als es verbraucht und bietet Wohnraum zu günstigen Mietpreisen

 

Fabien Lüthi (Videos) und Brigitte Mader, Kommunikation, Bundesamt für Energie

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