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Fische, Naturgefahren und internationale Zusammenarbeit


Die diesjährige Fachtagung des Schweizerischen Talsperrenkomitees fand letzte Woche in Baden statt. Sie widmete sich dem Thema „Sicherheit und Betrieb von Wehranlagen“. Dieses Jahr besuchten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer das Rheinkraftwerk Albbruck-Dogern an der Grenze zwischen Deutschland und der Schweiz.

Die Besichtigung stand ganz im Sinne der internationalen Zusammenarbeit. So bot die diesjährige Fachtagung erfolgreich eine Plattform für den grenzüberschreitenden Erfahrungsaustausch zu Bau und Betrieb von Stauanlagen, Sicherheitskonzepten, Naturgefahren sowie technischen Innovationen. Auf dem Rundgang durch die in den letzten Jahren betriebs- und sicherheitstechnisch frisch überholte Wehranlage Albbruck-Dogern standen verschiedenste Aspekte im Mittelpunkt: von Naturgefahren über betriebliche Sicherheit bis zur Sicherheit am Arbeitsplatz während Umbauarbeiten. Die Sicherheit der Wehranlagen war denn auch das Hauptthema der Veranstaltung, wobei insbesondere Naturgefahren wie Hochwasser und Erdbeben und deren Auswirkungen auf Wehranlagen eingehend diskutiert wurden.

Auch auf das Thema Fische und damit einhergehend die Nachhaltigkeit und Ökologie der Wehranlagen wurde eingegangen. Das neu gebaute Umgehungsgewässer mit Fischaufstieg beim Wehr Albbruck-Dogern ermöglicht es Fischen, in den Oberlauf des Rheins zu gelangen und bietet Lebensraum für diverse aquatische Arten. Dazu wurden aktuelle Forschung und neue technische Lösungen zur Mobilität von Fischen präsentiert.

Die Fachtagung 2019 hat mit rund 200 Expertinnen und Experten aus der Schweiz und dem benachbarten Ausland sowie zahlreichen interessanten Beiträgen und Diskussionen die wichtige Zusammenarbeit und den Wissensaustausch in den Bereichen der Stauanlagensicherheit und deren Betrieb gestärkt.

Lucas Pfister, Hochschulpraktikant Sektion Aufsicht Talsperren, BFE

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