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Die Schweiz befindet sich auf dem Weg in eine herausfordernde Energiezukunft. Vor diesem Hintergrund lancierte der Schweizerische Nationalfonds 2014 im Auftrag des Bundesrates die zwei Nationalen Forschungsprogramme „Energiewende“ (NFP 70) und „Steuerung des Energieverbrauchs“ (NFP 71). Die beiden NFP befassen sich mit verschiedenen Aspekten der Transformation des Energiesystems in der Schweiz. Dem Thema Akzeptanz kommt dabei besondere Bedeutung zu, denn die Gestaltung der Energiezukunft ist stark auf die Akzeptanz der Bürger/innen, Investoren/innen, Politiker/innen und Konsumenten/innen angewiesen – ohne sie geht es nicht.

Die über 100 Projekte der NFP 70 und NFP 71 haben eine Vielzahl von Faktoren identifiziert, welche die Akzeptanz von neuen Technologien sowie von gesellschaftlichen und politischen Veränderungen beeinflussen. Diese und weitere spannende Themen stehen im Zentrum der Abschlussveranstaltung der NFP 70 und NFP 71 zum Thema Akzeptanz.

Die Faktoren, welche die Akzeptanz von neuen Technologien sowie gesellschaftlichen und politischen Veränderungen beeinflussen, lassen sich in sechs Herausforderungen gruppieren:

·         Der rechtliche Rahmen
·         Die individuellen Einschätzungen von Kosten und Nutzen
·         Persönliche Werte und individuelle Lebenssituationen
·         Sozialen Normen und Alltagsroutinen
·         Die Wirkung von Informationen und die Probleme bei ihrer Vermittlung
·         Die Möglichkeiten und die Grenzen der Beeinflussung von Veränderungsprozessen

Diese und weitere spannende Themen sowie konkrete Handlungsempfehlungen werden an der Abschlussveranstaltung der NFP 70 / NFP 71 zum Thema Akzeptanz präsentiert und diskutiert

Sie finden anbei das Programm der Veranstaltung, die am 26. Juni 2019, nachmittags, in Bern stattfinden wird. Es würde uns sehr freuen, Sie an der Tagung begrüssen zu dürfen. Anmeldungen direkt unter Schlussveranstaltung «Akzeptanz».

Helena Kordic, Projektleiterin, Senarclens Leu + Partner

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1 Antwort
  1. Jürg Jehle
    Jürg Jehle sagt:

    ?Bekanntlich müssen Stromproduktion und Verbrauch in jeder Sekunde gleich gross sein, das ist nun mal Elektrophysik bzw. Naturgesetz.?
    Leider haben Deutsche und Schweizer Gesetzgeber das nicht gewusst. Daher verlangen ihre Gesetze nun Förderung und Subventionierung von Sonne- und Windstrom und den Abbau von AKW und CO2 Produzenten (Kohle, Gas, Erdöl, Diesel, Benzin usw.)
    Für den freien Markt ist das eine gewinnbringende Situation, die er mit dem Verkauf von Anlagen zurecht wahrnimmt, der Markt handelt dadurch nach dem Gesetz, aber leider nicht nach dem Naturgesetz.
    Nun müssten die Gesetze geändert werden, aber das käme einer Schuldeingestehung gleich. Was nun?

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