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Nach meinem Betriebswirtschaftsstudium standen mir alle Türen offen und ich musste mich entscheiden, in welche Richtung ich gehen möchte. Ich habe mich auf mehrere Stellen in der Bundesverwaltung beworben, da sie in den verschiedensten Bereichen spannende Hochschulpraktika anbietet. Zum Beispiel bei MeteoSchweiz, dem BAFU, DEZA oder den Schweizer Botschaften im Ausland. Schliesslich trat ich beim Bundesamt für Energie (BFE) die Stelle an, nicht zuletzt, weil ich mich schon in meiner Bachelorarbeit mit der Energiestrategie 2050 beschäftigt hatte. Konkret ging es in meiner Abschlussarbeit um die Zusammenarbeit von Schweizer Städten mit der Bevölkerung gegen den Klimawandel.

 

Im Dienst Führungsunterstützung der Abteilung für Energieeffizienz und erneuerbare Energien beantwortete ich viele Bürgeranfragen. Das war für mich eine der spannendsten Aufgaben, da ich über erneuerbare Energien recherchieren und so mein Wissen in diesem zukunftsorientierten Bereich erweitern konnte. Das Spektrum war breit – es ging von allgemeinen Anfragen zur Energiepolitik über Beschwerden zu einem nebenan geplanten Windpark bis hin zu Erkundungen, wie man Fördergelder für die Photovoltaikanlage auf dem eigenen Hausdach beantragt. Es gab auch E-Mails von BürgerInnen, die zum Beispiel Frau Sommaruga baten, sich ein zweistündiges Video auf YouTube anzusehen, damit sie die Energiepolitik entsprechend anpassen und verbessern kann. Ausserdem habe ich mich in der Abteilung um die Koordination und die Qualitätssicherung der Ämterkonsultationen zu parlamentarischen Vorstössen gekümmert, dank denen ich einen Einblick in die aktuellen energiepolitischen Themen erhielt.

 

Auch die Bundesverwaltung selber möchte energieeffizienter werden und ihren Strom aus erneuerbaren Energiequellen beziehen, um als Vorbild vorauszugehen. Das Ressourcen- und Umweltmanagement der Bundesverwaltung RUMBA koordiniert alle Massnahmen, die zu diesem Ziel führen sollen. Ich unterstützte die Fachstelle RUMBA bei diversen Arbeiten, zum Beispiel bei der Erstellung des Umweltberichts und dem Konzept für das Jahresthema 2021. Es war interessant zu erfahren, welche Massnahmen beschlossen und umgesetzt werden, um die vom Bundesrat vorgegebenen Ziele zu erreichen. Beispielsweise wurde eine Liste «Zug statt Flug auf Dienstreisen» erarbeitet. Darauf ist ersichtlich, zu welchen Destinationen die Bundesmitarbeitenden mit dem Zug anreisen müssen. Denn neu dürfen Reisen von bis zu 6 Stunden nur noch mit dem Zug unternommen werden. Ausserdem werden die Delegationsgrössen reduziert und Tele- und Videokonferenzen gefördert.

 

Ende Januar 2021 war mein einjähriges Praktikum zu Ende. Durch Umstrukturierungen bekam ich die Möglichkeit, weiterhin für die Abteilung die Stabsgeschäfte zu koordinieren. Aufgrund eines persönlichen Projekts – ich möchte mit einer Freundin mit dem Velo nach Nepal fahren – konnte ich dieses Angebot leider nur befristet annehmen. Ich bedanke mich bei allen Mitarbeitenden für die sehr spannende und lehrreiche Zeit beim BFE und hoffe, dass man sich irgendwann wieder über den Weg läuft.

 

 

Fabiola Di Paolo, Fachspezialistin Geräte und Wettbewerbliche Ausschreibungen, BFE

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Mit dem Masterabschluss in Literatur in der Tasche kam ich vor einem Jahr ins Bundesamt für Energie. Vor mir tat sich eine mir noch völlig unbekannte Welt auf. Symbolträchtig, ja schon fast ein bisschen pathetisch, war mein erster Auftrag. Ich durfte den kurzen Text «Entdecken Sie die Energiewelt in Bildern» für die Homepage vorbereiten. Dies war nicht nur eine Aufforderung an die Besucherinnen und -besucher unserer Webseite, sondern in gewisser Weise auch an mich selbst. Weiterlesen

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Der Krieg und die Spanische Grippe hatten Bevölkerung und Wirtschaft stark in Mitleidenschaft gezogen. Besonders spürbar war der Energiemangel: Die prekäre Kohleversorgung, die hohen Preise für Petrol und Brennholz machten die Elektrizität zur neuen Wunderwaffe. Der Ausbau der Stromproduktion wurde vorangetrieben und gleichzeitig auch die Nachfrage angekurbelt. Und auch über die Elektrizitätsversorgung im Winter und die Frage, ob der Bund eine steuernde Rolle beim Ausbau der Elektrizitätsproduktion übernehmen soll, wurde diskutiert. Eine Zeitreise durch Originalquellen aus den Grippejahren 1918/19. Weiterlesen

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Wir, der Corona-Jahrgang, haben nicht damit gerechnet, dass unser Ausbildungsabschluss so einfach und schnell vorbeigehen würde. Angelynn Belac und Nina Fuhrimann haben die drei Jahre im Bundesamt für Energie (BFE) als Kauffrauen EFZ erfolgreich abgeschlossen, Florian Zogg hat den zweiten Teil seiner Lehre als Mediamatiker EFZ auch positiv beendet und Nolan Rech hat in seinem Jahr als Praktikant viel Berufspraxis sammeln können. Durch die Corona-Krise arbeiteten wir alle von zuhause aus, wobei wir natürlich viele Vorteile hatten, aber mit der Zeit auch merkten, was uns fehlte und welche Nachteile sich von zuhause aus entwickelt haben. Weiterlesen

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Am 9. Januar 2020 durften 5 Projekte den Watt d’Or 2020, die prestigeträchtige Auszeichnung des Bundesamts für Energie, entgegennehmen. Wir fragen bei den Gewinnern nach, was sich mit dem Watt d’Or für sie verändert hat, wie sie mit der Corona-Situation zurechtkommen und weshalb es sich lohnt, gerade jetzt innovative Projekte für den Watt d’Or 2021 einzureichen: Die Bewerbungsfrist für den Watt d’Or 2021 läuft noch bis 17. Juli 2020. Bewerben Sie sich jetzt! Weiterlesen

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«Hauptsache, er kommt aus der Steckdose». So dürfte sich die Einstellung der meisten Kundinnen und Kunden zum Thema Strom zusammenfassen lassen. Dasselbe gilt für den öffentlichen Verkehr und für die Gebäudeheizung: Hauptsache, der Zug fährt – und die Temperatur in der Wohnung passt. Näher dran an diesen Energiethemen, nämlich hautnah dran, sind die Energie- und Effizienzberaterinnen und -berater (EEB). Der nächste Ausbildungsgang startet am 8. November 2019. Weiterlesen

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Der Bericht der World Energy Investment (WEI) der Internationalen Energieagentur IEA verfolgt die Investitionstrends im gesamten globalen Energiesektor. Er stellt Daten und Analysen für ein besseres Verständnis der Investitionsrisiken bereit und ermöglicht so einen hypothetischen Ausblick auf die Energiezukunft. Der diesjährige Bericht zeigt, dass sich die globalen Energieinvestitionen nach drei Jahren des Rückgangs stabilisiert haben. Das ist nicht unbedingt eine positive Entwicklung. Weiterlesen

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Lara Lisa Baumgartner und Jannick Tschumi haben die drei jährige KV-Lehre und Fabian Bracher ein Jahr als HMS-Praktikant im Bundesamt für Energie (BFE) absolviert. Sie erzählen im Interview, wie sie das BFE erlebt haben und was sie für ihre berufliche Zukunft mitnehmen. Weiterlesen

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Die Schweiz befindet sich auf dem Weg in eine herausfordernde Energiezukunft. Vor diesem Hintergrund lancierte der Schweizerische Nationalfonds 2014 im Auftrag des Bundesrates die zwei Nationalen Forschungsprogramme „Energiewende“ (NFP 70) und „Steuerung des Energieverbrauchs“ (NFP 71). Die beiden NFP befassen sich mit verschiedenen Aspekten der Transformation des Energiesystems in der Schweiz. Dem Thema Akzeptanz kommt dabei besondere Bedeutung zu, denn die Gestaltung der Energiezukunft ist stark auf die Akzeptanz der Bürger/innen, Investoren/innen, Politiker/innen und Konsumenten/innen angewiesen – ohne sie geht es nicht. Weiterlesen

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«Wie kann der Schweizer Gebäudepark energieeffizienter und ressourcenschonender gestaltet werden? Wieso gibt es so wenig Innovation in diesem Bereich? Wie können Unsicherheiten und wirtschaftliche Risiken für die Bauherren verringert werden?» Solche Fragen dürften sich die initiativen Köpfe der Empa gestellt haben, als sie vor einigen Jahren das «NEST»-Konzept entwickelten. Mit NEST wollten sie Forschenden und Partnern aus der Wirtschaft eine Plattform bieten, um Innovationen für nachhaltiges Bauen im realen Umfeld zu erproben und damit schneller auf den Markt zu bringen. Weiterlesen

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