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Nicola Stoller und Fabian Schluchter haben während drei Jahren die KV-Lehre absolviert, Jeannine Kämpfer hat innerhalb von zwei Jahren ihre Mediamatiker-Lehre erfolgreich beendet und Nadja Michlig war ein Jahr als HMS-Praktikantin tätig. Im Interview erzählen sie von ihren Erfahrungen und Erlebnissen im Bundesamt für Energie.

Was nimmst du aus deiner Zeit hier im BFE mit?
Fabian: In erster Linie nehme ich die ganzen Erfahrungen mit, die ich in den drei Jahren gesammelt habe: Den Einblick in die Berufswelt und den Ablauf in der Bundesverwaltung. Ich habe viele spannende und lustige Momente erlebt, an die ich mich noch lange erinnern werde. Ausserdem durfte ich während meiner Lehre neue Freundschaften schliessen.

Nicola: Ich konnte in diesen drei Lehrjahren in vielen spannenden Abteilungen arbeiten und dabei interessante Tätigkeiten ausüben. Ich kann mir nun ein Bild davon machen, was ich später genau arbeiten möchte. Während dieser Zeit sind mir auch die Arbeitskolleginnen und Arbeitskollegen ans Herz gewachsen.

Was bedeutet Energie für dich heute und was hat es Anfang der Lehre bedeutet?
Jeannine: Zu Beginn der Lehre war Energie für mich, das Licht abzuschalten, wenn ich ein Zimmer verliess oder das KKW Mühleberg, das ein paar Kilometer von meinem Zuhause entfernt liegt. Heute umfasst der Begriff viel mehr für mich: Die verschiedenen Möglichkeiten der Energiegewinnung, die Frage, was mit den radioaktiven Abfällen nach dem Abschalten der KKWs passiert oder was graue Energie ist.

Fabian: Bevor ich die Lehre begonnen habe, habe ich gewusst, dass ich mit dem Lichtschalter das Licht an und abstellen kann und dass die Energie für dieses Licht von irgendwo herstammt. Über die Stromproduktion und deren Auswirkung habe ich nicht allzu viel gewusst. Ich kannte höchstens noch die Solarenergie, die man von den Platten auf den Dächern gewinnen kann. Energie aus Wasserkraft, Windkraft, oder Biomasse waren mir damals kein Begriff. Dies hat sich allerdings in den letzten drei Jahren geändert, so wie auch mein Wissen über das Gesamtbild der Energie.

 

Weshalb hast du dich für eine Lehrstelle beim BFE entschieden und wie bist du auf diese Lehre gekommen?
Jeannine: Ich habe mich beim BFE beworben, weil mich das Themengebiet und vor allem das Stellenprofil ansprachen. Beim Bewerbungsgespräch und einer anschliessenden kleinen Führung durch das Haus war ich dann überzeugt, dass ich hier meine Lehre weiterführen will. Wieso ich weiterführen sage? Ich habe das Ausbildungsmodell 2/2 absolviert, das vom BFE unterstützt wird. Ich lernte zunächst zwei Jahre in einer Lernwerkstätte und danach zwei Jahre im Betrieb.

Fabian: Ich habe ein Stelleninserat in der Zeitung entdeckt und mich über das BFE und das Thema Energie und erneuerbare Energie im Internet schlau gemacht. Ich bewarb mich dann auf die Stelle und wurde zu einem Bewerbungsgespräch und einem Schnuppertag im BFE eingeladen. Kurz danach erhielt ich eine positive Rückmeldung. Für mich war sofort klar, dass ich die Stelle als Lernender Kaufmann antrete, da ich ein sehr positives Gefühl hatte und mich das Arbeitsklima im BFE faszinierte.

Was hat dir am BFE besonders gefallen?
Nadja: Im BFE fühlt man sich sehr gut aufgehoben. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im BFE sind herzlich, freundlich und zuvorkommend. Zudem habe ich gute Einblicke in die verschiedensten kaufmännischen Tätigkeiten erhalten.

Nicola: Im BFE gibt es unter den Mitarbeitenden eine super Stimmung, dies ist für mich etwas Spezielles und hat mir sehr gut gefallen. Weiter ist es wirklich super, dass man in so viele verschiedene Tätigkeiten hineinsieht.

Jeannine: Das BFE ist ein interessanter und vielseitiger Ausbildungsort. Ich war Teil eines coolen Teams und habe das Zusammenarbeiten mit diesen Leuten sehr genossen.

Was bringt dir eine Lehre beim Bund im Hinblick auf deine berufliche Zukunft?
Hast du schon Pläne?
Nadja: Durch die Lehre beim Bund erhält man einen Einblick hinter die Kulissen der Exekutive der Schweiz. Das fundierte kaufmännische Fachwissen in den unterschiedlichen Abteilungen ist ausserdem wichtig für die zukünftige Berufskarriere.

Nicola: Da ich später Bundesrat werden möchte, ist eine Lehre beim Bund sicher ein guter Einstieg. Dies, weil man die Prozesse des Bundes sehr gut kennen lernt. Spass beiseite, erstmals mache ich die Berufsmaturität und danach schaue ich weiter.

Fabian: Dank der Einblicke in die verschiedenen Sektionen, die hochangesehene berufliche Ausbildung und das breite Fachwissen der ausbildenden Personen habe ich für meine berufliche Zukunft ein sehr gutes Fundament gelegt. Ich werde ab August die Berufsmaturität absolvieren und bleibe weiterhin mit reduziertem Pensum beim BFE beschäftigt.

Gibt es einen Tipp, den du den zukünftigen Lernenden mitgeben kannst?

Fabian: Seid offen für Neues, informiert euch über Stellen und die Arbeit des Betriebes bevor ihr euch bewerbt. Ihr zeigt dadurch Interesse am Betrieb und an der Lehrstelle. Wichtig ist zudem, sich gut für ein Vorstellungsgespräch vorzubereiten. Ich empfehle, ein paar Informationen über den Lehrbetrieb und die Stelle zu suchen und dazu Fragen zu notieren, die man im Gespräch stellen kann.

Jeannine: Keine Panik, wenn du einmal nicht mehr weiter weisst. Bei so vielen Mitarbeitenden gibt es immer jemanden, der dir helfen kann. Vor allem Berufsbildnerinnen und Berufsbildner sowie die Lernenden helfen gerne weiter!

Jeannine Kämpfer, Nadja Michlig, Nicola Stoller, Fabian Schluchter, Lernende BFE

PS: Möchtest du ab August 2019 ebenfalls deine Ausbildung zur Kauffrau / zum Kaufmann EFZ im Bundesamt für Energie absolvieren? Im August 2018 werden die Lehrstellen im Stellenportal des Bundes ausgeschrieben. Wir freuen uns auf dich!

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