Wie aus den Energie-Daten des Bundesamts für Energie Geschichten werden, das zeigen Studierende der Universität Bern mit ihren Visualisierungen. Besonders interessiert haben die Daten zu Photovoltaik und Wasserkraft.

Das Bundesamt für Energie (BFE) engagiert sich stark für die Umsetzung der Open-Government-Data-Strategie (OGD-Strategie) des Bundesrates. Unter der Leitung des Dienstes Geoinformation hat das BFE bereits über 70 Datensätze als OGD veröffentlicht. Offene Behördendaten haben viele Vorteile: Sie schaffen Transparenz, fördern Effizienz und dienen als Grundlage für innovative Ideen. Offene Behördendaten sind ein gesellschaftliches Bedürfnis und werden von Medien, Hochschulen und Behörden genutzt.

An der Universität Bern lernen die Studierenden in der jährlich stattfindenden Open Data Vorlesung die Grundlagen von offenen Daten sowie den Umgang damit. Im Praxisteil der Vorlesung entwickeln die Studierenden eigene Datenvisualisierungen, welche auf offenen Daten von diversen sogenannten Data-Coaches basieren. Das BFE nimmt dieses Jahr als Data-Coach mit den im April publizierten Daten der «Elektrizitätsproduktionsanlagen» teil. Die Daten zeigen, wo in der Schweiz Strom aus Wasser, Wind oder Sonne produziert wird. Gleich drei Gruppen haben sich für die BFE-Daten entschieden und folgende Visualisierungen entwickelt:

Die Visualisierung von Trong Dao zeigt die zeitliche Entwicklung der Solarenergie für jede Gemeinde der Schweiz. Die Visualisierung zeigt auf, dass die Photovoltaik in den letzten 10 Jahren massiv an Bedeutung gewonnen hat.

  

Die Visualisierung von Valentin Zahner und Luca Karau zeigt die Leistung aller Kraftwerke pro Kanton. Jeder Kreis entspricht einem Kraftwerk. Der Radius zeigt die installierte Leistung. Die Visualisierung zeigt, dass die Leistung von Solaranlagen in der Summe beträchtlich ist.

Die Visualisierung von Patrick Da Silva und Michael Dooley erlaubt einen kantonalen Vergleich der installierten Leistung von Kraftwerken nach Energieträger.

Weitere Visualisierungen von BFE-Daten sowie von anderen Behördendaten finden sich im Open Data Showroom der Universität Bern.

Nico Rohrbach, Dienst Geoinformation, Bundesamt für Energie

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne 3 Vote(s), Durchschnitt: 5,00
Loading...
1 Antwort
  1. JEHLE Jürg
    JEHLE Jürg sagte:

    Alle Menschen wollen erneuerbaren Strom um CO2 zu ersetzen.
    Aber Politik Wissenschaft und Werbung berichten noch gar nicht wie viele Stunden pro Jahr, Sonne und Wind an allen Anlagen nicht aktiv sind um Strom zu liefern oder zu speichern, messbar an jeder Anlage.?

    Antworten

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahren Sie mehr darüber, wie Ihre Kommentardaten verarbeitet werden .