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Die Energiestrategie 2050 sieht vor, den Anteil erneuerbarer Energien deutlich zu erhöhen. Eine solche Quelle ist die Geothermie, welche die tief im Untergrund gespeicherte Wärme nutzt. Um mit nationalen und internationalen Partnern Techniken und Verfahren zu untersuchen, wie diese Erdwärme sicher, effizient und langfristig genutzt werden kann, hat die ETH Zürich das «Bedretto Underground Laboratory for Geoenergies» aufgebaut und kürzlich eröffnet.

Die einzigartige Forschungsinfrastruktur befindet sich im Bedretto-Tal im Kanton Tessin. Sie liegt 1.5 Kilometer unter der Erdoberfläche in der Mitte eines 5.2 Kilometer langen Stollens, der das Tessin mit dem Furkatunnel verbindet.

Am 18. Mai 2019 hat die ETH das „Bedretto Underground Laboratory for Geoenergies“ eröffnet. Dazu lud sie die Bevölkerung ein, das Felslabor zu besichtigen. Den Besucherinnen und Besuchern bot der unverkleidete Stollen nicht nur einen Einblick in diese weltweit einzigartige Forschungsinfrastruktur, sondern auch in geologische Prozesse und Felsformationen, die normalerweise verborgen bleiben. Vor dem Tunnelportal hatten die Besucherinnen und Besucher zudem die Möglichkeit, mehr über die geplanten Arbeiten zu erfahren, ein Gesteinsquiz zu lösen, die Herstellung von Bohrkernen zu verfolgen und die verschiedenen Messsysteme kennenzulernen.

Folgen Sie dem Bedretto Lab auf Instagram und besuchen Sie die Webseite, um mehr über das Felslabor zu erfahren.

Barbara Naegeli und Michèle Marti, Kommunikation SCCER-SoE, Schweizerischer Erdbebendienst an der ETH Zürich

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