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Das Kickstart Accelerator Programm, organisiert vom Zurich Impact Hub in Zusammenarbeit mit Digital Switzerland, fördert die Interaktion zwischen Start-ups und grossen Privatunternehmen oder öffentlichen Institutionen. Ziel ist es, die Umsetzung von Pilotprojekten und Kooperationen zwischen diesen Welten zu erleichtern, die manchmal unterschiedliche Regeln haben und oft Schwierigkeiten haben, sich gegenseitig zu verstehen!

Die im August 2018 ausgewählten Start-ups profitierten von der katalytischen Wirkung des Programms. Bei der Abschlusszeremonie am 9. November 2018 konnten sie diese Pilotprojekte stolz präsentieren. Von den 39 vorgestellten sind dies diejenigen, die sich auf Energieaspekte konzentrieren, die für die Entwicklung intelligenter und nachhaltiger Städte von größter Bedeutung sind:

  • Das Start-up-Unternehmen Fleco Power hat mit zwei Projekten die doppelte Arbeit geleistet. Die erste zielt in Zusammenarbeit mit ewz und der Stadt Zürich darauf ab, die Flexibilität von Elektrofahrzeug-Ladestationen im Verteilernetz zu erhöhen. Die zweite wird in Zusammenarbeit mit der EMPA untersuchen, wie die Flexibilität in der elektrischen Betriebsführung eines Gebäudes - über den NEST-Demonstrator - die Stabilität des Dübendorfer Stromnetzes verbessern kann.
  • Das Start-up The Energy Audit hat seinerseits zusammen mit dem Zurich Impact Hub am 26. November 2018 eine Schulung über den Einsatz von "Machine Learning" in der Energiedatenverarbeitung organisiert.
  • Ldas Start-up-Unternehmen BlockDox wird seine Präsenzsensoren in den NEST von EMPA und den Kraftwerksraum von ewz integrieren. Ziel dieser beiden Projekte ist es, die Raumnutzung, aber auch den Energieverbrauch von Gebäuden zu optimieren.
  • Schließlich wird die Entwicklung des Projekts "Smart-City St. Gallen" von der digitalen Plattform von Hivemind profitieren. Dieser Ansatz wird es ihm schließlich ermöglichen, alle Daten über den Energieverbrauch und das Wohlergehen seiner Bewohner besser zu analysieren, eine transparentere Kommunikation zu gewährleisten und geeignete Lösungen vorzuschlagen.

Diese Projekte stellen nur den entstehenden Teil des Eisbergs dar. Durch die Teilnahme an diesem Programm haben sich die Start-ups in vielerlei Hinsicht (technisch, kommerziell, kommunikativ usw.) verbessert, so dass sie ihr Geschäftsmodell verbessern und zu ihrem Wachstum beitragen können. Sie konnten auch ein starkes Netzwerk durch Innovationsgruppen, Roundtables oder Sitzungen aufbauen, die von ihrem Mentor nach ihren spezifischen Bedürfnissen organisiert wurden. Nach diesen intensiven Wochen, die die Start-ups gerade erlebt haben, haben sie nicht die Absicht, sich auszuruhen: Sie ziehen es vor, auf der Welle zu surfen und all diese angesammelte Energie zu genießen. Wir wünschen ihnen alles Gute bei der Bewältigung ihrer Herausforderungen!

Inzwischen wird bereits ein Appell an Start-ups gerichtet, die daran interessiert sind, im nächsten Jahr teilzunehmen! Die Ausgabe 2019 ist bereits im Gange, und viele Partner wie Coop, Swisscom, Stiftung Mercator Schweiz, Axpo, Stäubli, Gebert Rüf Stiftung und das CSEM haben ihre Anwesenheit bestätigt.

Karin Söderström, Cleantech-Spezialistin

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