Nach meinem Masterabschluss und einem kurzen Abstecher zu einem IT-Startup befand ich mich plötzlich – mitten in der Covid Krise – im Bundesamt für Energie (BFE). Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal beim Bund arbeiten würde. Ich arbeite gerne mit unkomplizierten und agilen Prozessen. Ich wollte Sachen ausprobieren, ohne vorher genau zu wissen, wo man landet. Mir gefällt ein schneller und unkomplizierter Austausch mit Kollegen und Kolleginnen, um gemeinsam herauszufinden, wohin die Reise geht. Das alles innerhalb einer offenen Fehlerkultur. Diese Kriterien hätte ich nicht mit der Bundesverwaltung in Verbindung gebracht.

Ich wurde jedoch eines Besseren belehrt und meine Erwartungen wurden bei Weitem übertroffen. Ich habe mein Hochschulpraktikum im Digital Innovation Office des BFE absolviert. Das Team besteht aus drei Personen und lebt diesen Start-up-Spirit, den ich suchte. Ich fand genau die Arbeitskultur wieder, die mir wichtig ist.

Da Digitalisierung ein übergreifendes Thema ist, hatte ich die Möglichkeit mit diversen Fachsektionen zusammenzuarbeiten und ein Netzwerk aufzubauen. Ich durfte von Anfang an viel Verantwortung übernehmen bei meinen Projekten. Ich habe beispielsweise daran gearbeitet die Interoperabilität und Datenverfügbarkeit im Gebäudebereich voranzutreiben, Teile der strategischen Initiativen „New Technologies and Solutions“ im BFE umzusetzen und durfte das Open Innovation Förderprogramm von EnergieSchweiz begleiten. Dabei konnte ich stets auf die Unterstützung der Kolleginnen und Kollegen aus den entsprechenden Fachsektionen zählen. Gleichzeitig wurde ich im Team sehr gut betreut und gefördert.

Der rege Austausch mit meinen beiden Teamkollegen fand nicht selten bei einem Feierabendbier statt (in der Zeit, als das möglich war) und in diesem Rahmen kam beispielsweise die Idee der Electricity Map das erste Mal auf. Das Themenfeld Energiewirtschaft und digitale Innovation hat mich schon nach kurzer Zeit sehr stark begeistert. Als Team haben wir in kurzer Zeit einige kleine Projekte realisieren können, die ziemlich viel Resonanz bekommen haben. Das macht Laune und Lust auf mehr. Das Gefühl, wirklich etwas verändern zu können, ist ein starker Motivator und die Arbeit bei der Bundesverwaltung ermöglicht das. Das Arbeitsklima in einer Umgebung von intrinsisch motivierten Personen ist einzigartig.

Wer neugierig und wissbegierig ist, etwas verändern möchte und sich mit Themen auseinandersetzen will, die uns als Gesellschaft noch lange beschäftigen werden, kann ich eine Anstellung beim BFE wärmstens empfehlen. Ich freue mich, dass ich beim BFE bleiben kann und auf mindestens zwei weitere Jahre als Fachspezialist beim Digital Innovation Office des BFE. Zum Schluss dieses Textes sage ich also nicht Tschüss, sondern auf Wiedersehen.

Lucas Tochtermann, Digital Innovation Office, BFE

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