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Nach meinem Master in Rechtswissenschaften an der Uni Bern machte ich mich auf die Suche nach einer guten Stelle für den Berufseinstieg. Schlussendlich erhielt ich die Zusage für ein Hochschulpraktikum beim BFE in der Sektion Energierecht und Allgemeines Recht im Dienst Verwaltungsstrafverfahren.Die Hauptaufgabe bestand darin, wie der Name des Dienstes schon sagt, auf der Grundlage eingegangener Strafanzeigen, Strafverfahren gegen Personen oder Unternehmen zu führen, die sich nicht an die Energie- oder Elektrizitätsgesetzgebung hielten. Meine «Kundschaft» bestand also vor allem aus beschuldigten Personen, die von mir eine Busse erhielten. Diese «Kunden» waren mir natürlich nicht immer wohl gesinnt. Umso glücklicher war ich deshalb über das tolle Team, in dem ich arbeiten durfte. Das Klischee, Juristen hätten keinen Humor, das sich bei mir während des Studiums gefestigt hatte, wurde von der Rechtsabteilung des BFE in kürzester Zeit widerlegt.

Ein Hauptgrund, warum mir das Praktikum beim BFE sehr gut gefiel, war, nebst der hervorragenden Betreuung, sicherlich, dass ich mich von Anfang an nicht «nur» als Praktikant fühlte, sondern als vollwertiges Teammitglied, dessen Meinung genauso zählte wie diejenige der anderen Mitarbeiter. Während des Praktikums habe ich sehr viel für meine spätere juristische Laufbahn dazu gelernt. Daneben habe ich aber auch erfahren, wie ein Bundesamt aufgebaut ist und durfte gewisse politische Entwicklungen aus nächster Nähe beobachten.

Das Hochschulpraktikum beim BFE wird mir in bester Erinnerung bleiben, wegen der interessanten Tätigkeit im Verwaltungsstrafverfahren, aber vor allem auch wegen des guten und wertschätzenden Arbeitsumfelds. Als Berufseinstieg hätte ich mir nichts Besseres vorstellen können.

In diesem Sinne: Macht’s gut und bis bald.

Philipp Meier

PS: Die Sektion «Netze» sucht einen Hochschulpraktikanten oder eine Hochschulpraktikantin. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.

 

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