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Spielfeld für unkonventionelle Energieforschung: BFE startet Call für das Forschungsprogramm SOUR


Über den gewohnten Rahmen hinausdenken: Zahlreiche Erfindungen wurden so entwickelt. Hier setzt das neue Forschungsprogramm SOUR des Bundesamts für Energie an. Gesucht sind Forscherinnen und Forscher, die ungewöhnliche, alternative und radikale Ideen haben, um unser Energiesystem nachhaltig und klimaneutral zu gestalten. Sie können Ihre Projekte noch bis zum 31. März 2021 einreichen.

SOUR steht für «SWEET Outside-the-Box-Rethinking». Es ist das neuste Forschungsprogramm des Bundesamts für Energie und ergänzt das Forschungsprogramm SWEET («SWiss Energy research for the Energy Transition»). Ziel von SWEET ist die Förderung von Innovationen, die wesentlich zur erfolgreichen Umsetzung der Energiestrategie 2050 und der Erreichung der Schweizer Klimaziele beitragen.

Der SOUR-Call startete am 28. Januar 2021. Interessierte Forscher können ihre Projekte bis zum 31. März 2021 einreichen. SOUR gibt kompetenten Forschenden die Möglichkeit, unkonventionelle und radikale Ideen, für die es sonst kaum passende Förderprogramme gibt, in Form von kurzen Projekten oder Studien zu realisieren. Zu beachten bei der Projekteinreichung: Eine Jury aus internationalen Experten prüft die Vorschläge auf Plausibilität und Wissenschaftlichkeit. Die Projekte müssen so beschrieben werden, dass die Experten das Potenzial der unkonventionellen Idee verstehen und bewerten können.

Vorgesehen sind Förderbeiträge zwischen 50’000 und 150’000 Franken. Bewerbungen, die höhere Beiträge vorsehen, werden nicht berücksichtigt.

Brigitte Mader, Kommunikation, Bundesamt für Energie

 

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1 Antwort
  1. Laurenz+Hüsler
    Laurenz+Hüsler sagte:

    Kernkraft. Damit ist Klimaneutralität für 90 Milliarden zu machen.

    Das Programm des Bundes soll ja 1400 Milliarden kosten, also 23’000 Franken pro Haushalt und Jahr.

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