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Schwimmbäder und speziell Hallenbäder sind wichtige, aber energieintensive Freizeitanlagen in Gemeinden. Viele der rund 800 Hallen- und Schulschwimmbäder in der Schweiz müssen in den nächsten Jahren saniert werden. Der ideale Zeitpunkt, das Thema Energie im Rahmen dieser Bauprojekte zu thematisieren, denn eine Energieoptimierung in Hallenbädern muss integral geplant werden.

Untersuchungen haben gezeigt, dass bei der Sanierung von Hallenbädern durchschnittlich 25 Prozent Energieeinsparungen generiert werden können. Hallenbadbetreiber haben so die Möglichkeit, ihre Betriebskosten zu senken. Das Bundesamt für Energie BFE hat beschlossen, Energie-Feinanalysen in Zusammenarbeit mit dem Verband der Hallen- und Freibäder VHF zu fördern. Diese geben einen Überblick über die Energie- und Wärmekosten, zeigen das Energiepotenzial inklusive der Kostenersparnis auf und liefern ein Massnahmenpaket für den Entscheid weiterer Schritte. Die Förderung sieht maximal 6’000 Franken beziehungsweise maximal 40 Prozent der Kosten einer Feinanalyse vor.

Sowohl private als auch öffentliche Hallenbäder können von der Förderung profitieren. Dies schliesst Schulschwimmbäder genauso wie Hotels, Spitäler und andere Freizeitanlagen mit einem Hallenbad ein.

Eine Anmeldung für die Reservation der Fördergelder ist zwingend, da das Budget beschränkt ist. Hier erfahren Sie mehr zum Thema.

Michèle Vogelsanger, Umweltingenieurin, InfraWatt

Bild: Pontresina Tourismus

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