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News aus der Wärmepumpen-Forschung


Wie kann man den Eigenverbrauch des Photovoltaikstroms ohne zusätzlichen Speicher markant erhöhen? Wie kann man ein Gebäude effizient heizen und kühlen? Wie können Wärmepumpen den Energieverbrauch der Industrie reduzieren? Antworten auf diese Fragen gibt es an der diesjährigen Tagung „News aus der Wärmepumpenforschung“ des Bundesamts für Energie, die am 23. Juni stattfindet – nach 2020 zum zweiten Mal als virtueller Event.

Die Forschung rund um Wärmepumpen ist vielseitig. So deckt die Tagung ein breites Spektrum von der Anwendung bis zur Technologieentwicklung ab.

In einem Pilotprojekt in einer Überbauung in Möriken-Wildegg konnte beispielsweise demonstriert werden, wie durch gezielte Speicherung der Wärme in der Gebäudemasse die Nutzung des Solarstroms verdoppelt werden kann. Dies wurde ohne Komforteinbusse für die Bewohnerinnen und Bewohner und sogar bei leicht verbesserter Effizienz der Wärmepumpe erreicht. In einem weiteren Beitrag wird anhand von Standard Schaltungen gezeigt, wie Wärmepumpen hydraulisch in Mehrfamilienhäusern eingebaut werden sollten.

Wärmepumpe fürs Kühlen

Gemäss der Internationalen Energie Agentur (IEA) wird der Kühlbedarf stark ansteigen. Mit einer reversiblen CO2-Wärmepumpe wird gezeigt, wie man effizient kühlen kann. Eine solche Wärmpumpe ist eine wirkungsvolle Lösung für die Beheizung und Kühlung eines Grossgebäudes wie zum Beispiel eines Shoppingcenters mit einem Bürotrakt. Vorerst für die Beheizung kleinerer Gebäude vorgesehen ist die von einer internationalen Arbeitsgruppe vorgestellte „Comfort Climat Box“. In einem nächsten Schritt soll diese für die Gebäudekühlung weiter entwickelt werden.

Lösungen für die Industrie

Zudem gehen zwei Beiträge auf das brach liegende Energiesparpotenzial in der Industrie ein. Es werden vielversprechende und multiplizierbare Lösungen vorgestellt, wie Wärmepumpen integriert werden können, um die Effizienz zu verbessern und die CO2-Emissionen zu reduzieren.

Die Fachhochschule in Yverdon entwickelte eine neuartige Wärmepumpe, die mit hohen Verdampfungstemperaturen von 35 °C effizient arbeitet und bei einer Leistung von 8 Kilowatt mit nur 450 Gramm Butan als Kältemittel betrieben wird. Damit kann die Anlage in Gebäuden, die an ein Niedertemperatur-Fernwärmenetz angeschlossenen sind, zur Warmwassererzeugung eingesetzt werden.

Hier geht es zur Anmeldung zur Tagung.

Stephan Renz, Leiter Forschungsprogramm Wärmepumpen und Kältetechnik des Bundesamts für Energie BFE

 

 

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1 Antwort
  1. Jürg+Jehle
    Jürg+Jehle sagte:

    Geschäft mit unserem Unwissen?
    „STROMVERBRAUCH UND PRODUKTION MÜSSEN JEDERZEIT IM GLEICHGEWICHT SEIN, sonst folgen Notabschaltungen.“
    -Bis über 6000h/Jahr fehlt die Sonne für eine Stromproduktion, messbar an jeder Anlage.
    -Rund 4000h/Jahr fehlt der Wind für eine Stromproduktion.
    -8760h/Jahr decken AKW, Wasserkraft usw, fast den ganzen Strombedarf der Schweiz mit KW und KWh. Im Winter muss Strom importiert werden.
    -Künftig steigt der elektrische Leistungsbedarf für Ersatz von CO2, Gas, Erdöl und für Wärmepumpen, eMobilität, Wasserstoff, Speicherung, Bevölkerungszuwachs, Bauwesen, Digitalisierung usw.

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