Wo stehen wir auf dem Weg in die Energiezukunft? Wie weit sind wir in den Bereichen Gebäude, Mobilität und Industrie? Welche Änderungen bringt das CO2-Gesetz und welche Rolle könnten die Baugenossenschaften spielen bei der Senkung der CO2-Emissionen im Gebäudebereich?

Lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des Magazins Wohnen Schweiz das Interview mit Benoît Revaz, Direktor des Bundesamts für Energie (nur auf Deutsch verfügbar).

Sabine Hirsbrunner, Kommunikation BFE

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1 Antwort
  1. Werner Zumbrunn
    Werner Zumbrunn sagte:

    Auf die Frage „Ist man in den drei wichtigen Bereichen Gebäude, Mobilität, und Industrie weit genug?“ gibt Herr Revaz, Direktor des Bundesamts für Energie, keine Antwort, sondern antwortet mit einer Plattitüde: „Verkehr, Industrie und Gebäude verursachen fast 90 Prozent der energiebedingten CO2-Emissionen der Schweiz. Sie sind auch für mehr als 80 Prozent des Energieverbrauchs verantwortlich.“
    Bewusst verschwiegen wird, dass man bei den Brennstoffen (für Heizungen) das Zwischenziel längst erreicht hat. Gemäss Art. 3 Abs. 1 CO2-Gesetz sind nämlich die Treibhausgasemissionen im Inland bis zum Jahr 2020 gegenüber 1990 gesamthaft um 20 Prozent zu vermindern. Laut dem Bundesamt für Umweltschutz BAFU haben die CO2-Emissionen aus Brennstoffen bis 2019 um ca. 30 % abgenommen, hinge­gen haben die CO2-Emissionen aus Treibstoffen sogar zugenommen. Also bestünde vor allem beim Verkehr (bei den Treibstoffen) Handlungsbedarf. Hinzu kommt, dass die Industrie jedes für ca. 5 Mio. Tonnen CO2 kostenlose Emissionsrechte erhält. Das neue CO2-Gesetz zementiert diese Verstösse gegen das Verursacherprinzip, welches in unserer Bundesverfassung in Art. 74 festgeschrieben ist.
    Die Stimmbürger/-innen werden vor der Abstimmung am 13. Juni 2021 vom Bundesrat, der Verwaltung, der Wirtschaft und den meisten politischen Parteien systematisch hinters Licht geführt; es wird ihnen vorenthalten, dass auch das neue CO2-Gesetz krass verfassungswidrig ist. Der Weg, den die Politik unter Missachtung unserer Verfassung eingeschlagen hat, ist der denkbar schlechteste. Vermutlich wird die Schweiz ihn aber gehen, denn das Stimmvolk wird mit ziemlicher Sicherheit auf die geballte Ladung von Propaganda hereinfallen.
    Ich bin gespannt, ob dieser Beitrag vom BFE freigeschaltet wird und ob ich hier eine Antwort erhalten werde.

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