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Rund 900’000 fossile Heizungen stossen heute noch rund einen Drittel der gesamten CO2-Emissionen der Schweiz aus. Bis 2050 sollen sie durch erneuerbare Heizsysteme ersetzt werden. Für den Umstieg braucht es eine gute Energie-Beratung, um individuelle und intelligente Lösungen rasch umsetzen zu können. Das Tool Heizungsexperte der Eturnity AG vereinfacht die Schritte der Beratung durch digitale Prozesse. So kann neu auch das Impulsberatungs-Formular digital ausgefüllt werden. Damit schafft die Digitalisierung mehr Zeit für die Beratung der Kunden. Und unterstützt so auch eine rasche Dekarbonisierung des Gebäudeparks.

Eine Stunde Zeitersparnis pro Beratung

Da Nutzern des Heizungsexperten sowieso schon alle wichtigen Daten für ihre Offerten und somit auch ihrer Impulsberatungen digital zur Verfügung stehen, ist das Exportieren des Formulars mit wenigen Klicks erledigt. Der Aufwand, der mit Beratungsprozess und Impulsberatungsformular einhergeht, wird so erheblich minimiert.

Marc Steiner, Verkaufsleiter Wärmetechnik im Grossraum Zürich, Thurgau und Schaffhausen bei der Centralschweizerische Kraftwerke AG (CKW) nutzt den Eturnity Heizungsexperten bereits seit zwei Jahren und freut sich über die Ergänzung des neuen Features: „Ich nutze das neue Feature zur Impulsberatung wirklich gern. Vorher musste ich alles händisch ergänzen, jetzt muss ich nur noch auf einen Button klicken und das Impulsberatungsformular wird anhand der bereits bestehenden Offertendaten automatisch generiert. Das vereinfacht meinen Tag ungemein und bringt mir für jede Impulsberatung eine zusätzliche Zeitersparnis von etwa einer Stunde. Eine Stunde, die ich mehr in die Beratung unserer Kunden investieren kann.“

„Wenn der Kunde Freude hat, freuen wir uns auch“

Der Verkaufsleiter selbst geht bei 90 Prozent der Impulsberatungen davon aus, dass die Interessenten eine Offerte wünschen. Deshalb können die Kunden der CKW nun Impulsberatung und Offerte direkt gemeinsam anfragen. „Das kommt dem Kunden und uns wirklich sehr entgegen“, so Steiner.

Auch generell sei das Kundenfeedback in Bezug auf den Eturnity Heizungsexperten durchweg positiv. Vor allem die verständlichen Visualisierungen und die Darstellung der wirtschaftlichen und ökologischen Grundlagen kämen sehr gut an. „Und wenn der Kunde Freude hat, dann freuen wir uns umso mehr“, ergänzt Steiner abschliessend.

Mehr Informationen zum Heizungsexperten und das neue Feature auf eturnity.ch.

Gastbeitrag von Bettina Enser, Leiterin Marketing, Eturnity AG

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Bis 2050 soll die Schweiz klimaneutral sein. Das braucht einen grossen Effort im Gebäudebereich. Rund eine Million Liegenschaften müssen modernisiert werden. Denn: Rund ein Viertel der CO2-Emissionen verursacht der Gebäudebereich. Konkret heisst das: Gebäudehüllen müssen saniert werden. Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer müssen auf erneuerbare Heizungen umstellen, erneuerbaren Strom benutzen. Weiterlesen

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Beim durchschnittlichen CO2-Ausstoss der verkauften Neuwagen ist die Schweiz Europameisterin: In keinem anderen europäischen Land stossen die Neuwagen mehr CO2 aus als hierzulande. Um die Autokäuferinnen und Autokäufer zu den Themen CO2 und Energieeffizienz zu sensibilisieren, wurde 2015 die Aktion «co2tieferlegen» lanciert. Weiterlesen

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Im Gebäudesektor steht die Schweiz vor grossen Herausforderungen: Schlecht gedämmte Altbauten machen nach wie vor den grossen Teil der Gebäude aus, und zwei Drittel aller Gebäude werden nach wie vor fossil oder elektrisch beheizt. Bis 2050 sollen aber gemäss den Kantonen die CO2-Emissionen aus Gebäuden auf unter 20 Prozent der Emissionen aus dem Jahr 1990 sinken. Um dieses Ziel zu erreichen, ist auch die Schweizer Bauwirtschaft gefragt. Weiterlesen

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Die Revision des CO2-Gesetzes ist auf der Zielgeraden. Der Nationalrat hat es in der Sommersession 2020 fertig beraten. Über welche anderen energiepolitischen Geschäfte die Parlamentarierinnen und Parlamentarier noch debattiert haben – wir haben das Wichtigste zusammengetragen. Weiterlesen

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Nachdem National- und Ständerat wegen der Corona-Pandemie die Frühjahrssession in der dritten Woche abgebrochen hatten, steht die diesjährige Sommersession vor der Türe. Vom 2. bis zum 19. Juni 2020 tagt das Parlament in den Hallen des Berner Messegeländes und wird sich unter anderem den Energiegeschäften annehmen, die in der Frühjahrssession nicht mehr behandelt werden konnten. Neben sieben Vorstössen stehen auch das Geschäft zum Förderungsinstrument SWEET (Swiss Energy Research for the Energy Transition) sowie die Totalrevision des CO2-Gesetzes auf dem Programm. Weiterlesen

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Die Autohändler schlagen Alarm. Herr und Frau Schweizer kaufen seit dem Lock-down viel weniger Autos. Um knapp 40% ist der Absatz von Neuwagen in der Schweiz im März eingebrochen gegenüber März 2019. Die Autoimporteure befürchten nun, dass sie die vom Bund verlangten CO2-Grenzwerte nicht einhalten können. Auto-schweiz, die Vereinigung der Autoimporteure würde eine Lockerung begrüssen, sollte die EU solche Erleichterungen gewähren. Christoph Schreyer, Leiter Sektion Energieeffizienter Verkehr nimmt Stellung. Weiterlesen

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Aufgrund der sich rasch verschlechternden Situation um das Coronavirus beschlossen die Ratspräsidien, die Sitzung des Parlaments zu unterbrechen. Das bedeutet, dass der untenstehende Text nicht mehr relevant ist.
Wir werden die Daten ändern, wenn das Parlamentsbüro über die weitere Bearbeitung dieser Dossiers informieren wird.

 

Die diesjährige Frühlingssession läuft bereits seit dem 2. März. Kommende Woche stehen nun die Geschäfte aus dem Energiebereich auf der Agenda. Neben zehn Vorstössen steht die Totalrevision des CO2-Gesetzes im Fokus der Parlamentarierinnen und Parlamentarier. Weiterlesen

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Mehr als ein Drittel des gesamten Schweizerischen Energieverbrauchs geht zu Lasten des Verkehrs. Und diese Energie stammt nach wie vor grösstenteils aus fossilen Quellen. Um die dadurch verursachten CO2-Emissionen zu senken, hat der Bundesrat 2012 beschlossen, die CO2-Emissionen von neu zugelassenen Personenwagen bis 2020 auf durchschnittlich 130 Gramm pro Kilometer zu senken, dies entspricht einem Durchschnittsverbrauch von ca. 5.6 Liter Benzin pro 100 km. Damit war 130 mehr als nur eine Zahl: Es war ein Ziel. Weiterlesen

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Taiwan’s energy system is currently facing an enormous transformation with ambitious goals for 2025 to promote renewables, phase-out nuclear power, diminish the use of coal and to foster energy efficiency. Taiwan is heavily industrialized, the electricity production is based on fossil fuels and nuclear power, and the per capita CO2-emissions are rather high (see box “key facts on Taiwanese energy policy” below). In 2016, the government of Taiwan defined the strategic goal of its Energy Transition Policy: The goal stated to become nuclear-free by 2025. Also by 2025, the electricity production portfolio shall consist of 50 percent gas, 30 percent coal and 20 percent renewables. Thus, the installed capacity of renewables shall more than quadruple within less than ten years. These goals are crucial not only to phase-out nuclear power, but also to attain climate policy goals. Is Taiwan likely to succeed in reaching the goals for renewables, and what is their approach to foster energy efficiency?

According to Taiwan’s goal, renewables shall account for 20 percent of the electricity production by 2025 – compared to less than 2 percent in 2016. The government set the goal of installing a capacity of 20 GW of photovoltaics and of 5.5 GW of offshore wind power by 2025. In addition, hydro, biomass, onshore wind and, to a lesser extent, geothermal and fuel cells shall be developed, too. This is an ambitious increase in capacity installed within a short period of time (for comparison: Switzerland currently has roughly about 1.2 to 1.4 GW installed PV and wind energy). Yet, the Taiwanese goals for renewables seem to be within reach:

  • The Taiwan Strait, the sea west of the main island, has great wind resources. Taiwan has positioned itself as an entry point for offshore wind developers to conquer a growing Asian market. Among others, wind developers have to incorporate the local supply chain. It is estimated that the new offshore-wind business might create around 30’000 jobs. As of 2019, offshore wind farm developers have already been selected through feed-in tariffs and auctioning for a capacity of 5.5 GW. This process was not always smooth and precise remuneration has been subject to change and negotiation. However, it now seems likely that these capacities are going to be developed. Guaranteed prices amount to somewhere between USD 0.1-0.2 / kWh, varying for projects and depending on the number of hours of production per year.
  • Taiwan is famous for its electronic industry and semiconductor production. From a technical point of view, it was therefore a small step to develop one of the biggest global photovoltaics industries. On a global level, companies in Taiwan are the second-biggest producers of solar cells and solar modules. Fostering solar energy in Taiwan is thus a chance for the local economy, too. Sunshine resources are abundant, particularly in the southern region. The government set goals to develop solar energy within a short time, with an emphasis on ground level (17 GW by 2025) as well as on rooftops (3 GW). So far, the yearly additionally installed solar power capacity is on track to reach the 2025 target. As in other places, feed-in tariffs were used and then reduced over time (from up to USD 0.45 to 0.1 / kWh). In addition, the system was optimized through a bidding process for projects over 10 kW in 2011.

Energy efficiency is addressed by a wide array of regulation, incentives and further measures. Whereas energy consumption and CO2-emissions are still growing from year to year, the growth has been decoupled from the overall economic growth. Thus, progress has been made in decreasing energy intensity. It is not possible to name all measures taken, but what follows highlights a few: in energy intensive industries, regulations on energy intensity targets and minimum energy performance standards for appliances have been introduced. Furthermore, combustion engine cars will be banned by 2040 and motorcycles by 2035. Taiwan has no significant car industry, but is an important producer of electrical motorcycles. The ban is also seen as a measure to increase the integration of renewables in the energy system, as parked vehicles can be used for storage. The Green Building Labeling System sets an incentive to use green materials and efficient cooling by imposing a minimum standard for new buildings and allowing a higher floor area ratio for particularly green buildings. There is also a tradition of creating innovative research and development clusters, such as through the Industrial Technology Research Institute or Shalun Smart Green Energy Science City. However, as elsewhere, many challenges remain, among them the existing building stock as well as medium and small enterprises.

Overall, the ambitious goals for renewables are rather likely to succeed, given the existing natural resources, the political will, the financial means invested, and thanks to solar power and wind energy becoming big business opportunities. As in many places around the world, energy efficiency is more difficult, relies on a broad set of measures that address different sectors, which although, to some degree, also create business opportunities. It will be interesting to follow how Taiwan will further tighten measures in order to reach long-term climate policy goals, how this will affect local business and, last but not least, how it will shape the energy policy beyond 2025.

Kurt Bisang, Deputy Head of Energy Efficiency and Renewables Division, SFOE

The author visited several public entities, research institutes and companies in Taiwan in late fall 2019.


Key facts on Taiwanese energy policy:
With a dense population of 24 million people and as an island with almost no own sources of fossil fuels, Taiwan’s power supply system relies for over 98 percent on import. Fossil energy sources are dominant both in the overall energy mix (92 percent), and in electricity generation (84 percent). CO2-emissions stem to an important part from the industrial sector (49 percent), followed by electricity generation, transportation and the residential sector. Given the industrialized economy and an electricity production that is based on fossil fuels, 12t of CO2 are emitted per capita (all numbers as of 2018). In 2015, Taiwan set the goal to reduce its greenhouse gas emissions by 50 percent until 2050 (compared to the 2005 level). A major climate policy measure is substituting coal power, currently amounting to 48 percent of electricity generation, by gas. Terminals for liquefied natural gas are extended.

An important issue is the electric industry reform. Since 1946, electricity was provided by the state-owned, vertically integrated Taiwan Power Company (Taipower). Since 1994, independent power producers were entitled to provide a limited share of electricity. In the next years, Taipower is going to be separated into a power generation and a power grid company.

An important point is the role of nuclear energy in Taiwan. In 1990, three nuclear power plants with two blocks each produced more than 50 percent of electricity in Taiwan. With growing demands, this sunk to 20 percent around 2002. Currently, two plants are still running, that produce around 10-15 percent of electricity used in Taiwan. Nuclear energy has been controversial in Taiwan for years. The construction of a forth nuclear plant was stopped in 2014, mainly due to public protest. From 2016 onward, the ruling political party decreed to phase-out nuclear power plants by 2025. In a public referendum in 2018, the majority of voters repealed this fixed date for the phase-out. However, in early 2019, the government argued that given various problems related to procedures, unresolved treatments of radioactive waste and lack of local support, neither a life-extension of existing plants nor finishing the construction of the forth plant would be feasible.

 

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