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Bis Mitte Mai 2019 können sich Startups für das Innovationsförderprogramm Kickstart bewerben. Ziel des Programms ist es, die Interaktion zwischen Start-ups und grossen Privatunternehmen oder öffentlichen Institutionen zu fördern und unter anderen die Energiebranche darin zu unterstützen, dank verschiedener Innovationen an bestehende Errungenschaften anzuknüpfen.

Bis 1910 war die Schweiz eines der führenden Länder in der Elektrifizierung und hatte die höchste Stromproduktionsrate pro Kopf weltweit. Seit der breitenwirksamen Einführung des Begriffs der Nachhaltigkeit Anfang der 1990er Jahre wurde jedoch deutlich, dass neue und nachhaltige Stromerzeugungstechnologien die bestehenden Kernkraftwerke längerfristig würden ablösen müssen. Die bevorstehende Entwicklung hin zu erneuerbaren Energien bringt neue Herausforderungen, etwa die intelligente Netzregelung und Steuerung von Prosumern, die stündliche und saisonale Speicherung von Elektrizität oder die Frage nach dem künftigen Strommarktdesign und der Ausgestaltung der bevorstehenden vollständigen Marktliberalisierung. Für viele dieser Punkte sind innovative und mutige Lösungen gefragt. Hier kommt das Innovationsförderprogramm Kickstart ins Spiel.

Foto: Anja Wurm

Das Schweizer Bundesamt für Energie BFE ist seit 2018 Partner von Kickstart und unterstützt so den Zugang für innovative Jungunternehmen in den Bereichen Energie und Mobilität zum Schweizer Markt. Kickstart schlägt die Brücke zwischen internationalen Startups und grossen Schweizer Organisationen, wie Unternehmen, Städten, Universitäten und Stiftungen und unterstützt die Implementierung gemeinsamer Pilotprojekte – und trägt damit langfristig auch zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Schweiz bei.

 
Interessierte Startups können sich bis zum 17. Mai unter http://kickstart-innovation.com/ für den diesjährigen Kickstart bewerben.

Ray Neubauer, Leiter Smart City & Technology Vertical, Kickstart

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