Biomasse energetisch nutzen


Welche Biomassepotenziale gibt es in der Schweiz? Mit welchen innovativen Technologien kann man diese sinnvoll energetisch nutzen? Hofdünger wäre z.B. ein Kandidat, der noch Nutzungspotenzial hat. Doch sollen die Feststoffe abgetrennt und in einer Biogasanlage mitvergoren werden, oder ist ein zweistufiger Ansatz mit vorgeschalteter Hydrolyse besser geeignet?

Am 10. Mai 2017 wird im Rahmen der 4. Bioenergieforschungstagung wieder lebhaft anhand zahlreicher Praxisbeispiele diskutiert. Innovative Ideen wie die mikrobielle Brennstoffzelle zur Gewinnung von Energie aus Urin oder der Ansatz der energetischen Optimierung von Abwasserreinigungsanlagen mittels Einsatz von granulierter Biomasse werden dabei ebenfalls thematisiert. Auch die Umsetzung innovativer Projekte im Pilotmassstab wird gezeigt. Dabei geht es etwa um die direkte Aufbereitung und Einspeisung von Biogas mittels neuartiger Membrantechnologie bzw. direkte Methanisierung ins Erdgasnetz.

Verschiedene Referenten aus der Forschung und Industrie werden ihre Sichtweise und Ideen darlegen, um diese im Plenum kritisch zu diskutieren. Interessierte können sich bis zum 21. April 2017 für die Tagung anmelden (siehe auch Programm).

Sandra Hermle, Fachspezialisten Energieforschung

Ein Kommentar zu “Biomasse energetisch nutzen”

  1. Hofdünger: Sollte man vor der Diskussion einer Abtrennung der Feststoffe oder den zweistufigen Ansatz mit vorgeschalteter Hydrolyse nicht zuerst eine Gesamtenergiebilanz machen, mit Einbezug des Energieaufwands zur Herstellung von Kunstdünger? Verkürzung von Prozessketten ist ein zentraler Aspekt der Energieeffizienz.

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