Grosse Wärmepumpen mit einer Leistung von 100 kW bis zu einigen 1000 kW werden in der Schweiz zur Herstellung von Prozesswärme in der Industrie, aber auch in Wärmeverbünden für die umweltschonende Bereitstellung von Heizwärme und Warmwasser eingesetzt. Eine Studie der Fachhochschule Ostschweiz (früher: Interstaatliche Hochschule für Technik Buchs/NTB) hat eine Stichprobe dieser Wärmepumpen-Anwendungen untersucht. Die Wissenschaftler plädieren dafür, mit der Technologie verstärkt Prozesswärme bei Temperaturen von bis zu 160 °C bereitzustellen, wenn eine geeignete Wärmequelle zur Verfügung steht. 

Lesen Sie den Fachartikel «Wärmepumpen meistern auch hohe Temperaturen» unter diesem Link

Dr. Benedikt Vogel, Wissenschaftsjournalist, im Auftrag des Bundesamts für Energie (BFE)

 

Bild: Zwei Niederdruckverdichter (links, Mitte) sorgen beim Pharmazulieferer Bachem AG in Bubendorf (BL) für Prozesskälte. Der Hochdruckverdichter (rechts) nutzt die Abwärme aus der Kälteproduktion zur Bereitstellung von Heizwärme und Warmwasser. Foto: eicher+pauli, Liestal AG

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5 Kommentare
    • energeiaplus
      energeiaplus sagte:

      Eine grosse Zahl an Schweizer Unternehmer betreiben Prozesse, die Temperaturen unter 160°C benötigen. Dies sind zum Beispiel diverse Prozesse in der Nahrungsmittelproduktion/Verarbeitung, oft kombiniert mit nachgelagertem Kühlen. Im erwähnten Bericht sind einige interessante Anlagen beschrieben.

      Rita Kobler, Fachspezialistin für Erneuerbare Energien, Bundesamt für Energie

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    • energeiaplus
      energeiaplus sagte:

      Für den Einsatz von erneuerbaren Energien gibt es je nach Ausgangslage unterschiedliche finanzielle Anreizsysteme. Entscheidend für die Wirtschaftlichkeit ist, dass mit der Wärmepumpe eine ungenutzte Abwärme wieder dem Prozess zugeführt werden kann. Diese Energieeffizienzsteigerung reduziert die Energiekosten und refinanziert damit die Installationskosten der Wärmepumpe.

      Rita Kobler, Fachspezialistin Erneuerbare Energien, Bundesamt für Energie

      Antworten

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