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An der diesjährigen Schweizer Immobilienmesse für Investoren IMMO’19 fand am 22. Januar die Veranstaltung «Bauen für eine neue Generation» statt. Veranstalter war SGS, die Zertifizierungsgesellschaft des Standards Nachhaltiges Bauen Schweiz SNBS. Benoît Revaz, Direktor des Bundesamts für Energie BFE, hielt das Eröffnungsreferat.

Der Standard Nachhaltiges Bauen Schweiz SNBS, der vom Bundesamt für Energie entwickelt und unterstützt wird, fördert nachhaltiges Bauen und Energieeffizienz im Gebäudebereich. Der SNBS ist ein Instrument der Vision des Bundesamtes für Energie für den Gebäudepark Schweiz im Jahr 2050. Diese beinhaltet die Reduktion des Endenergieverbrauchs sowie die Ausrichtung der Raumplanung an den Zielen der Energiestrategie 2050.

Der SNBS betrachtet das Gebäude an sich und sein Umfeld. Dabei werden die drei Dimensionen des nachhaltigen Bauens – Gesellschaft, Wirtschaft, Umwelt – gleichermassen und so umfassend wie möglich miteinbezogen. Berücksichtigt wird der gesamte Lebenszyklus eines Gebäudes – von der Planung über den Bau, den Betrieb bis zum späteren Rückbau.

Benoît Revaz machte in seinem Referat klar, dass die Hauptrollen bei der Umsetzung der Energiestrategie 2050 im Gebäudebereich vor allem die Investoren, Unternehmen, Architekten und andere Fachleute in der Gebäudebranche spielen. Sie entscheiden, wie gebaut wird. Sie sind die zentralen Player in der zukünftigen Entwicklung des Gebäudeparks der Schweiz.

Nachhaltiges Bauen für Generation Y
Im Bartalk mit den beiden Schweizer Bloggern Anina Mutter und Zeki sowie der Direktorin der SGS Elvira Bieri wurde klar, dass die kommende Generation neue Bedürfnisse an den Gebäudepark stellt. Sie legt grossen Wert auf eine umsichtige, nachhaltige und effiziente Verwendung der natürlichen Ressourcen.  

Adrian Grossenbacher, Fachspezialist Gebäude, BFE

 

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1 Antwort
  1. Markus Saurer
    Markus Saurer sagt:

    Wenn dieses „energiezentrierte Bauen“ teurer zu stehen kommt als „normal optimiertes Bauen“ (natürlich immer über den gesamten Lebenszyklus gerechnet), dann wird es zum volkswirtschaftlichen Verlustgeschäft, das sich die Schweiz gar nicht leisten kann! Und wenn es günstiger kommt (und zwar ohne künstlich verteuerte Energiepreise), dann braucht es hier die öffentliche Hand nicht. Also volkswirtschaftlich an sich alles falsch. Das BFE muss erst mal nachweisen, dass sein Einsatz nicht sogar ökologisch und ökonomisch kontraproduktiv ist! Ich bin optimistisch, dass die Politik bald einmal solche Nachweise fordern wird.

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