Innovationsgeist fördern


War der Mensch früher von der Natur abhängig und ihr quasi ausgeliefert, kann er sie heute stärker beeinflussen und Macht über sie ausüben. Der Homo Deus löse daher den Homo Sapiens ab, behauptet zugespitzt der israelische Historiker Yuval Noah Harari. Dank seinem Wissen und modernen technologischen Hilfsmitteln sei der Homo Deus fähig, seine Umwelt zu gestalten, als ob er selber Gott sei.

Ob man diese Meinung teilt oder nicht: Mit der zunehmenden Gestaltungsmacht geht eine grosse Verantwortung einher. Die natürlichen Ressourcen stehen nicht unendlich zur Verfügung. Wir riskieren, die Grundlage unseres Lebensraumes unaufhaltsam zu zerstören, wenn wir die Konsequenzen unseres Handelns nicht rechtzeitig bedenken.

Dies gilt auch für unsere Energiezukunft: Energieeffizienz ist deshalb ein Gebot der Stunde – und auch ein Kernelement des vom Volk angenommenen Energiegesetzes. Immer mehr Forscher, Unternehmer und Konsumenten engagieren sich für die Energieeffizienz, indem sie Sparpotenziale entdecken und nutzen. Damit tragen sie dazu bei, Gebäude, Geräte und Fahrzeuge, ja ganze Industriebetriebe, energieeffizienter zu gestalten. Gerade in den Bereichen Gebäude und Mobilität, so bin ich überzeugt, können wir gemeinsam noch viel erreichen, etwa mit nachhaltigen Baustandards, smarten Wohnkonzepten, energieeffizienten Motoren oder effizienten Logistikdienstleistungen.
Entdecken Sie in dieser Ausgabe, mit welchem Innovationsgeist neue Lösungen für diese Herausforderungen geschaffen werden, und dies sogar ohne Komfortverlust für die Endkunden.

Die Energiezukunft liegt in unserer Hand – gestalten wir sie verantwortungsvoll!

Daniel Büchel, Vizedirektor, Bundesamt für Energie

Lesen Sie die vollständigen Artikel in der Septemberausgabe von ENERGEIA.

 

Ein Kommentar zu “Innovationsgeist fördern”

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