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Nach dem klaren Ja der Schweizer Stimmbevölkerung zum revidierten Energiegesetz stehen Politik und Wirtschaft vor der Umsetzung dieses Entscheides. Zentral wird dabei die künftige Ausgestaltung des Schweizer Strommarktes sein. Gleichzeitig geht es darum, eine weitere Etappe der Energiepolitik vorzubereiten, um die hohe Versorgungssicherheit auch langfristig zu wirtschaftlich tragbaren Bedingungen zu garantieren und die Koordination mit unseren Nachbarn und mit der EU weiter zu verbessern.

Um diese Herausforderungen im derzeit schwierigen Preisumfeld des Strommarktes zu bewältigen, stellt sich auch die Frage nach der Rolle der staatlichen Ebenen und staatlichen Vorgaben. Während der Bund nicht in der Energieproduktion tätig ist, sind viele Kantone und Gemeinden Miteigentümer von Energieunternehmen oder des Stromnetzes. Daraus ergeben sich mitunter unterschiedliche Interessen: Braucht es staatliche Eingriffe – oder sollen die Kräfte des Marktes frei wirken können? Kann so die Versorgung sichergestellt werden oder braucht es eine «Schweiz-Quote»?

Dieser Thematik ist die sechste Infrastrukturtagung vom 27. Oktober 2017 gewidmet, die das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation – unter der Schirmherrschaft von Bundespräsidentin Doris Leuthard – und EPFL-Professor Matthias Finger erneut zusammen mit der ETH Zürich, der ETH Lausanne sowie mit der Universität St. Gallen organisieren. Auf dem Programm stehen Referate von Fachleuten aus Wissenschaft und Wirtschaft sowie eine Paneldiskussion. Daneben wird das Bundesamt für Energie mögliche Handlungsfelder präsentieren.

Sie sind dazu herzlich eingeladen. Die Teilnahme ist kostenlos. Bitte melden Sie sich bis am 13. Oktober 2017 via http://mir.epfl.ch/page-141199-en.html an.

Bundespräsidentin Doris Leuthard
Prof. Dr. Matthias Finger, Lehrstuhl Management of Network Industries, EPFL

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