Elektroauto

Köbi Kuhn fährt jetzt elektrisch


Der ehemalige Fussballer und Trainer der Schweizer Nationalmannschaft ist der neue Markenbotschafter von Kia. Seit Herbst fährt Köbi Kuhn elektrisch und hat bereits positive Erfahrungen gesammelt.

Was ist schwieriger: ein neues Elektroauto fahren oder eine neue Mannschaft trainieren?

Das Fahren mit einem Elektroauto ist ganz klar viel einfacher, als sich z.B. mit zwanzig verschiedenen Charakteren im Fussball Tag und Nacht zu beschäftigen und diese auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen. Zudem besticht das E-Auto durch die ruhige Fahrweise.

Was bewegte Sie zum Umstieg auf ein Elektroauto?

Die Neugier! Und natürlich das schadstoffarme Fahren.

Für welche Strecken brauchen Sie das Elektroauto, für welche nicht?

Ein reines E-Auto (ohne Zusatz eines Benzinmotors) wie ich es fahre, ist nicht für den täglichen Berufsverkehr mit grossen Strecken geeignet, ausser man hätte genügend Zeit, das Auto in der Zwischenzeit neu aufzuladen.

Bereitete Ihnen die Umstellung Probleme?

Sie bereitet überhaupt keine Probleme, wenn man z.B. in der Garage einen Elektroanschluss hat, den der Elektromonteur für die Montage brauchen kann.

Ist Ihnen Energie sparen heute wichtiger als zur Ihrer Zeit als aktiver Fussballer?

Energie sparen ist heute in aller Munde, weil wir nicht auf immer und ewig darauf hoffen können, dass wir Benzin oder Diesel konsumieren können.

Können Sie sich vorstellen, dass das Elektroauto neu auch als Statussymbol für Fussballstars gelten kann?

Glaube ich eigentlich nicht, lasse mich aber gerne eines Besseren belehren. Die Fussballstars, wie Sie diese benennen, könnten sich aber auch ein teureres E-Auto mit grösserer Kapazität leisten, um damit für eine gute Sache Reklame zu machen.

Sehen Sie eine Tendenz im Fussball zur Nutzung nachhaltiger Technologien?

Diese Tendenz ist zumindest in den neuen Stadien bereits Tatsache. Solarpanels und energieärmere Nachtbeleuchtungen sind schon heute Standard und werden sich bei neuen Stadien sicherlich weiter verbreiten.

Interview: Isabelle Frühwirt, Hochschulpraktikantin Bundesrats- und Parlamentsgeschäfte

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