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Energy Blockchain Hack: 48 Stunden, 42 smarte Köpfe, 13 smarte Lösungen


Was bedeutet es für das Stromnetz, wenn immer mehr dezentrale Anlagen erneuerbaren Strom einspeisen? Wie können wir lokal produzierten Strom von unseren Nachbarn kaufen? Wie viele CO2-Emissionen verursachen wir mit den Produkten, die wir konsumieren? Die nachhaltige Energiewelt, die wir anstreben, stellt uns vor viele Herausforderungen. Mit der Blockchain existiert eine Technologie, welche die Digitalisierung der Energiebranche voranbringen und damit einen Teil der Antwort geben könnte.

Auch IT-Spezialisten brauchen fuer Konzepte noch Papier

Auch IT-Spezialisten brauchen für Konzepte noch Papier

Blockchain in der Energiebranche erfordert Kooperation

Das Potenzial der Blockchain und die Herausforderungen der Energiebranche: Diese beiden Puzzleteile brachte der erste «Energy Blockchain Hack» in der Schweiz zusammen. Der Anlass wurde von der Stadtwerke-Allianz Swisspower und der Stiftung Energy Web Foundation initiiert und fand vom 3. bis 5. Dezember im Berner Innospace statt. «Blockchain ist eine komplexe Technologie. Um spezifische Anwendungen für die Energiewirtschaft zu schaffen, muss man als Energieversorger mit Spezialisten zusammenarbeiten», erklärt CEO Ronny Kaufmann. Der Hackathon bot den beteiligten Energieversorgern die Gelegenheit, solche Kooperationen zu testen und dabei gleich einige praxisnahe Anwendungsmöglichkeiten zu sehen.

Internationales Teilnehmerfeld

42 Blockchain-Spezialistinnen und -Spezialisten aus zwölf Ländern und drei Kontinenten waren für den Energy Blockchain Hack nach Bern angereist. In Teams widmeten sie sich während 48 Stunden spezifischen Fragestellungen, die von den drei Challenge-Sponsoren gestellt wurden: Swisspower mit den sechs Partnern Energie Wasser Bern, Eniwa, IWB, SIG, Services industriels de Lausanne und die St. Galler Stadtwerke wollte eine Lösung sehen, die es Eigenverbrauchsgemeinschaften ermöglicht, den selbst erzeugten Sonnenstrom untereinander zu handeln. Die Energy Web Foundation fragte nach einem CO2-Inventar für Produkte. Und der spanische Energieversorger Iberdrola wollte wissen wie sich dezentrale erneuerbare Energieerzeugungsanlagen sicher ins System integrieren lassen.

Live-Demonstration eines Protoypen

Live-Demonstration eines Protoypen

Mensch und Technologie spielen zusammen

Fabian Bärlocher, Leiter Gesamtenergie Dienstleistungen bei Energie Wasser Bern, der die Swisspower-Challenge als Mentor betreute, war beeindruckt von der Leistung der Teilnehmer: «In der kurzen Zeit sind innovative Ansätze entstanden, die für uns als Energieversorger interessant sind.» In den abschliessenden Pitchpräsentationen am Mittwochabend zeigte sich, dass die Teams sehr unterschiedliche Lösungen für die drei Aufgaben fanden. Den Gesamtpreis holte sich das Schweizer Startup-Unternehmen Papers. Ihre Anwendung erlaubt es Strombezügern innerhalb einer Eigenverbrauchsgemeinschaft, über eine Smartphone-App grünen Strom zu kaufen und zugleich ihre Haushaltsgeräte so zu steuern, dass sie automatisch kostenoptimiert laufen – also dann, wenn viel erneuerbarer Strom günstig verfügbar ist. Auch in anderen Lösungen spielte der Mensch als Konsument und Nutzer eine wichtige Rolle. Das zeigt: Technologie nimmt uns die Verantwortung für einen nachhaltigen Konsum nicht ab. Aber sie kann es uns einfacher machen, entsprechende Entscheidungen zu treffen.

Katharina Weber, Leiterin Kommunikation Swisspower AG

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1 Antwort
  1. Jürg Jehle
    Jürg Jehle sagte:

    Energiewende hat KEIN Ersatz für AKW und Kohlekraftwerke!
    Sobald das Volk die Strompausen selber sieht, werden auch Medien und Gelehrte darüber Berichten.
    ?Die Sonne macht zu viele Pausen! Total ~6000 Std/a keine Sonne, kein Strom. Strombedarf = 24 Std/Tag.
    ?Die Anzahl Anlagen ändern nichts an den Pausen, die Zahlen werden von Betrügern unterschlagen!
    Der Wind macht auch zu viele Pausen, Total ~4000 Std/a kein Wind, kein Strom!

    Antworten

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