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Welche Schweizer Gemeinden weisen die meisten Minergiegebäude auf und engagieren sich am stärksten für das Bauen mit den verschiedenen Minergiestandards? Die Antworten darauf gab es an der gestrigen Minergie-Fachveranstaltung während der Bau+Energie Messe in Bern.

Das Minergie-Rating ist ein von Minergie lancierter Wettbewerb. Ursprünglich vom Kanton Bern entwickelt, wurde das Rating 2018 erstmals sowohl für den Kanton Bern wie auch national durchgeführt. Die über 2000 Gemeinden der Schweiz und des Fürstentums Liechtenstein werden dabei je nach Einwohnerzahl in die drei Kategorien Gross, Mittel und Klein aufgeteilt und in einem einheitlichen Punkteschema bewertet. Dieses umfasst die Anzahl Minergiezertifikate nach Neubau und nach Modernisierung, die zertifizierte Energiebezugsfläche, den Anteil der Topstandards Minergie-P, Minergie-A und Minergie-ECO sowie das Engagement der Gemeinde für Minergie. Insgesamt konnten in den fünf Kategorien 35 Punkte gesammelt werden.

In jeder Kategorie (gross, mittel, klein) wurden die drei ersten Plätze ausgezeichnet, die Gewinner sind:

National Kanton Bern
1. Rang Weinfelden (TG), Hüttwilen (TG), Flerden (GR) Münsingen, Uttigen, Niederhünigen
2. Rang Bülach (ZH), Herdern (TG), Hüttikon (ZH) Spiez, Kaufdorf, Loveresse
3. Rang Rheinfelden (AG), Mellingen (AG), Planken (LIE) Thun, Konolfingen, Gündlischwand

Die detaillierte Übersicht aller Gemeinden ist auf der Website von Minergie einsehbar. Die nächste Preisverleihung ist für 2020 geplant. Das Rating wird vom Kanton Bern und von EnergieSchweiz unterstützt.

Adrian Grossenbacher, Fachspezialist Gebäude, BFE

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