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Wie VR die Planung von Stromleitungen beeinflusst

3D Decision Support System (3D DSS)

Europa wächst – und damit auch die Nachfrage nach Energie. Das Übertragungsnetz in Europa weist jedoch Engpässe auf. Um es für die Energiewende fit zu machen, muss es modernisiert und ausgebaut werden. Einsprachen und mangelnde Akzeptanz gegenüber Hochspannungsleitungen führen jedoch dazu, dass Netzausbauprojekte jahrelang blockiert werden. Aus diesem Grund wurde an der ETH Zürich das 3D Decision Support System (3D DSS) entwickelt. Dieses System findet denjenigen Leitungsverlauf, der bei allen beteiligten Akteuren die grösste Akzeptanz geniesst. Ferner berücksichtigt das 3D DSS Umwelt- und Landschaftsschutz sowie Raumplanungsaspekte und prüft, inwiefern eine künftige Leitung aufgrund technischer Voraussetzungen umgesetzt werden kann. Die verschiedenen Alternativen können auf einfache Weise berechnet und dreidimensional dargestellt werden.

Eine höhere Akzeptanz wird erreicht, indem die verschiedenen Interessen berücksichtigt sowie die unterschiedlichen Alternativen modelliert und miteinander verglichen werden. Dabei werden alle Schritte des Entscheidungsprozesses transparent kommuniziert und die Leitung unter realistischen Bedingungen dreidimensional den Betroffenen präsentiert.

Dieses ETH-Forschungsprojekt startet nun in eine zweite Phase. Dabei wird es so erweitert, dass es neben Freileitungen auch Erdkabel modellieren kann. Swissgrid wird das 3D DSS für zukünftige Netzausbauprojekte als Unterstützung zur Planung einsetzen.

An den Powertagen vom 5. bis 7. Juni 2018 präsentiert Swissgrid das Forschungsprojekt am Stand J09 in der Halle 6 und freut sich auf spannende Gespräche mit den Besuchern und Besucherinnen.

Mehr zur Entwicklung und Forschung bei Swissgrid erfahren Sie hier.

Joshu Jullier, Communication Manager, Swissgrid

 

Bilder: ETH Zurich

 

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1 Antwort
  1. Laurenz Hüsler
    Laurenz Hüsler sagte:

    Der Energiebedarf steigt? Das wurde uns bei der Abstimmung zur Energiestrategie 2050 anders erzählt. Wir brauchen ja immer weniger Energie, gemäss Aussagen der zuständigen Ministerin.

    Antworten

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