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Letzte Woche fand in Aarau das ModVal-Symposium 2018 zum Thema Modellierung und experimentelle Validation von elektrochemischen Wandlern und Speichern statt. Die zweitägige internationale Konferenz war die 15. Ausgabe dieses Symposiums, das ursprünglich vom BFE-Forschungsprogramm Brennstoffzellen initiiert wurde und vom BFE regelmässig mitgetragen wird. Es findet jeweils im Frühling alternierend in der Schweiz und in Deutschland statt.

Ursprünglicher Fokus der Veranstaltung waren Brennstoffzellen, dabei speziell Polymermembran- (PEFC) und Festkörperoxid-Brennstoffzellen (SOFC). Über die letzten Jahre hat sich das Themenfeld erweitert und die Veranstaltung umfasst heute den Themenbereich Brennstoffzellen, Elektrolyse und Batterien. Dabei stehen bei dieser Tagung Modellierung und Simulation sowie die Validierung im Vordergrund. In diesem Bereich hat sich das Symposium als Spezialkonferenz mit einer stark international ausgerichteten und stetig wachsenden Teilnahme sehr gut etabliert. Sowohl im Brennstoffzellen- als auch im Batteriebereich wird die Modellierung immer wichtiger für ein tieferes Verständnis der Elektrochemie in elektrochemischen Speichern und Wandler. Dies liest sich auch ab an der stetig wachsenden Anzahl an Publikationen in diesem Bereich.

Das ModVal-Symposium 2018 war speziell durch exzellente Keynote-Präsentationen geprägt. So hat Anthony Kucernak vom Imperial College London in seinem Beitrag über einen neuen Ansatz zur Untersuchung von Massentransporteffekten  in PEFC-Brennstofffzellen berichtet, mit dem sich der Einfluss der Partikelgrösse von Platin als Katalysatormaterial sehr genau studieren lässt. Das Platin in einer PEFC-Brennstoffzelle ist weiterhin ein relevanter Kostenfaktor und durch eine intelligente Mikrostrukturierung kann sich die Menge Platin stark reduzieren lassen bei gleicher elektrochemischen Aktivität.

Stefan Oberholzer, BFE-Programmleiter Brennstoffzellen & Wasserstoff

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