Quelle: Empa

Energieforschung im Dienste der Energiepolitik und der Volkswirtschaft


Regelmässig wie das Schaltjahr kehrt auch die Schweizerische Energieforschungskonferenz alle vier Jahre zurück. Organsiert vom BFE und der ausserparlamentarischen Kommission für die Energieforschung (CORE) präsentiert sie eine Auswahl aktuellster Resultate der Energieforschung und stellt das neue Energieforschungskonzept des Bundes vor. Die am 14./15. April in Luzern stattfindende Jubiläums-Konferenz – die zehnte seit den 80er Jahren – wartet mit einer besonderen Besetzung auf: Forscher aus dem ETH-Bereich und den kantonalen Universitäten und Fachhochschulen berichten aus laufenden Projekten der «Kompetenzzentren für die Energieforschung» (SCCER) und der Nationalen Forschungsprogramme NFP 70 «Energiewende» und NFP 71 «Steuerung des Energieverbrauchs», welche zur Unterstützung der Energiepolitik in den vergangenen vier Jahren gestartet worden sind.

Die Eidgenössische Energieforschungskommission CORE  ist die beratende Kommission des Bundesrates für die Energieforschung. Ihr wichtigstes «Produkt»  sind die im Energieforschungskonzept des Bundes zusammengefassten Empfehlungen für die Energieforschung in der Schweiz. Sie sind in die vier Schwerpunkte Wohnen und Arbeiten, Mobilität, Energiesysteme und Industrielle Prozesse gegliedert und dienen als Richtschnur für die öffentlich geförderte Energieforschung der Schweiz. Schwerpunkte übergreifend sind zudem Empfehlungen bezüglich der sozialwissenschaftlichen Aspekte der Energieforschung aufgeführt.

Weiter nimmt die CORE zu aktuellen Themen in der Energieforschung zu Händen des Bundesrates Stellung. Die CORE mit ihren 15 Mitgliedern bringt die «Stakeholder» der Energieforschung zusammen: Universitäre Hochschulen, Fachhochschulen, Energiewirtschaft, Industrie im Energiebereich, KMUs und Verwaltung. Damit bietet sie Gewähr, dass die Empfehlungen sowohl im Interesse der Volkswirtschaft Schweiz als auch im Interesse der Energiepolitik sind.

Tony Kaiser, Präsident CORE

Bildlegende: Das modulare Forschungs- und Innovationsgebäude NEST ist ein aktuelles Projekt der Empa und wird vom BFE im Rahmen des Leuchtturmprogramms unterstützt.

Bildquelle: Empa