Prioritär in der Energiestrategie 2050 ist die energetische Sanierung des Gebäudebestandes. Hier liegt das grösste Effizienzpotential, v.a. wenn ein altes Haus zu einem Plusenergiebau saniert wird. Zentral ist der effektive Verbrauch des Gebäudes. Deshalb muss ein Gebäude nicht nur richtig geplant und gebaut werden, sondern auch richtig in Betrieb genommen und regelmässig optimiert werden.
Künftig braucht es viel mehr einfache Systeme der Gebäudetechnik, in der alle Komponenten auf einander abgestimmt sind.
Wann ein Gebäude eine Plusenergie-Gebäude (PEG) ist, ist zwar noch nicht klar definiert. Doch wir brauchen einen Gebäudepark, der nicht nur übers Jahr hinaus eine Plusbilanz erreicht, sondern auch Gebäude, die im Winter wenig Stromleistung für ihre Beheizung benötigen. Bauten sollen so konzipiert werden, damit sie über das ganze Jahr das Stromnetz möglichst wenig belasten. Plusenergie-Gebäude und auch andere Gebäude sollten Photovoltaik-Elemente als eigentliche Konstruktions-Elemente einsetzen, die gleichzeitig auch Strom produzieren. Dabei sind integrierte Anlagen zu bevorzugen. (siehe Video und PowerPoint-Präsentation zu meinem Vortrag an der BauHolzEnergie-Messe 2014).
Olivier Meile, Leiter Bereich Gebäudetechnologie beim BFE


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