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Ein Forschungsprojekt an der Universität Genf ist der Frage nachgegangen, inwieweit «Mental Accounting» (dt.: Mentale Buchführung, Richard Thaler 1985,) zur Förderung von umweltfreundlichem Handeln genutzt werden könnte. Mental Accounting bezieht sich auf die Erkenntnis, dass Menschen symbolische Verbindungen zwischen spezifischen Konsumhandlungen und spezifischen Zahlungen herstellen und beeinflusst über eine Reihe von psychologischen Mechanismen wesentlich das Verhalten in finanziellen und nichtfinanziellen Situationen.

Wie erwartet fanden Dr. Gilles Chatelain und das Team von Tobias Brosch heraus, dass Individuen für unterschiedliche Umweltverhalten verschiedene mentale Konten besitzen, welche sie im Gleichgewicht zu halten versuchen. Diese Denkweise ermöglicht ihnen, umweltfreundliche und nicht-umweltfreundliche Verhaltensweisen zu kompensieren und liefert eine mögliche psychologische Erklärung für einen energieökonomischen Rebound-Effekt. Weiter zeigte sich, dass Geld aus einem grünen Kontext eher in umweltfreundliche Produkte investiert wird. Diese Erkenntnis entspricht der zentralen Annahme von Mental Accounting, dass Gelder von verschiedenen mentalen Konten nicht austauschbar sind, sondern in Übereinstimmung mit dem jeweiligen Konto – in diesem Fall einem «Umweltkonto» – verwendet werden. Diese Erkenntnis birgt Potential für zahlreiche praktische Anwendungen, wie z.B. Steuerrückzahlungen, die mit einem grünen Label ergänzt werden, um deren umweltfreundliche Verwendung wahrscheinlicher zu machen.

Verschiedene weitere «Nudges» zur subtilen und freiwilligen Erhöhung von Energieeinsparungen können von den Ergebnissen abgeleitet werden. Dies umfasst zum Beispiel Strategien, um Investitionen in erneuerbare Technologien zu fördern, aber auch Strategien zur Beschränkung des individuellen Energiekonsums und von Rebound-Effekten.

Gilles Chatelain, Gründer Verhaltensarchitektur by Chatelain Consulting
Tobias Brosch, Direktor des Consumer Decision and Sustainable Behavior Labs der Universität Genf

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1 Antwort
  1. Michel de Rougemont
    Michel de Rougemont says:

    Comme il est maintenant posé en principe absolu qu’il y aurait des „bons“ comportements „écologiques“ (umwelfreundlich), donc aussi des mauvais (umweltwidrig ?), serait-ce la tâche de l’Administration fédérale de mettre en place des moyens d’orienter ces comportements?
    Déterminer le bon du mauvais n’est pas la tâche d’une administration, influencer les comportements encore moins.
    Par ailleurs, la conduite d’une politique environnementale ou climatique n’est à juger que par son efficacité ou son manque d’efficacité, et non par la rectitude du comportement des individus, voire des foules.
    La fin ne justifie pas tous les moyens. De plus, dans ce cas-là, la fin elle-même doit être soumise à une intense critique.
    Les exécutants de ces projets partent du principe qu’il y a une et une seule bonne parole à répandre. Ils n’ont au sujet même des fondements de leur projet aucun sens critique. Ils utilisent des théories issues des neurosciences et de la psychologie comportementale à des fins partisanes, comme des fabricants d’armes. Ce sont des exécutants qui diront, une fois de plus, qu’ils n’ont qu’obéi aux ordres. Ou alors sont-ils des scientifiques „engagés“, ce qui est un honteux oxymore ?
    Ce type d’action est aussi un moyen malicieux d’éviter que débat ou même disputation ait lieu sur les questions de fonds. On prétendra de manière mensongère que « science is settled ». Il ne reste plus qu’à influencer les comportements pour „faire le bien“. Cela s’appelle pensée unique, phase initiale de tous les fascismes.

    Ce projet est donc un scandale de plus.
    Utilisation des finances publiques est faite pour mettre en place un programme de pure propagande.
    Faut-il déposer plainte pour détournement de fonds afin que cela cesse?

    Ce commentaire est fait sur une page qui n’existe qu’en allemand (et offrant des traductions approximatives). Cela ne devrait pas empêcher qu’il soit compris et transmis tel quel à la direction de l’Office fédéral de l’énergie et à l’encore Cheffe du Département concerné.

    C’est pourquoi j’en livre ci-dessous une traduction :

    Da es nun ein absolutes Prinzip gilt, dass es gute ökologische Verhaltensweisen (umwelfreundlich), also auch schlechte (umweltwidrig?) geben würde, wäre es Aufgabe der Bundesverwaltung, Mittel zur Steuerung dieser Verhaltensweisen einzuführen?
    Das Bestimmen des Guten vom Schlechten ist nicht die Aufgabe einer Verwaltung, geschweige denn das Verhalten zu beeinflussen.
    Darüber hinaus kann die Durchführung einer Umwelt- oder Klimapolitik nur an ihrer Effektivität oder mangelnden Effektivität gemessen werden und nicht an der Korrektheit des Verhaltens von Individuen oder gar von Menschenmassen.
    Der Zweck rechtfertigt nicht alle Mittel. Ausserdem bleibt in diesem Fall der Zweck selbst Gegenstand heftiger Kritik.
    Die Ausführenden dieser Projekte gehen davon aus, dass es nur ein gutes Wort zu verbreiten gibt. Sie haben keinen kritischen Sinn für die Grundlagen ihres Projekts. Sie nutzen Theorien aus den Neurowissenschaften und der Verhaltenspsychologie für parteiische Zwecke, wie Waffenhersteller. Sie sind Vollstrecker, die noch einmal wieder erklären werden, dass sie nur Befehle befolgt haben. Oder sind es „engagierte“ Wissenschaftler, was ein beschämendes Oxymoron ist?
    Diese Art von Handlungen ist auch ein arglistiges Mittel, um Debatten oder gar Disputationen über grundlegende Fragen zu vermeiden. Es wird lügnerisch „science is settled“ behauptet. Es bleibt nur noch, das Verhalten zu beeinflussen, um „Gutes zu tun“. Das nennt man „Pensée unique“, die Anfangsphase aller Faschismen.

    Dieses Projekt ist daher ein weiterer Skandal.
    Die öffentlichen Finanzen werden für die Aufstellung eines reinen Propagandaprogramms verwendet.
    Sollt eine Veruntreuungsklage einreicht werden, um dies zu unterbinden?

    Dieser auf Französisch verfasste Kommentar wird auf einer Seite abgegeben, die nur auf Deutsch existiert (und ungefähre Übersetzungen anbietet). Dies sollte nicht verhindern, dass er verstanden wird und in seiner jetzigen Form an die Geschäftsleitung des Bundesamtes für Energie und der noch Leiterin des betreffenden Departements weitergegeben wird. Deshalb habe ich eine Übersetzung davon bereits gemacht.

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