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Die Thermoelektrik ermöglicht die direkte Umwandlung von Wärme in Strom. Das Potential dieser Technologie haben Forscher an der Empa in Dübendorf zusammen mit Partnern der Autoneum Management AG in Winterthur und Georg Fischer Automotive AG in Schaffhausen in einer durch das Bundesamt für Energie unterstützten Studie experimentell untersucht.

Ziel der Studie war es Thermoelektrik für die Energierückgewinnung aus den heissen Abgasen von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren einzusetzen und so den Kraftstoffverbrauch sowie die Karbondioxid Emissionen zu senken. Thermoelektrische Module, die bei so hohen Temperaturen arbeiten, sind allerdings noch nicht kommerziell erhältlich und wurden speziell für dieses Projekt von der Empa entwickelt. Die Integration der Module in den Abgasstrang eines Minivans wurde erst durch computergestützte Modelle optimiert und schliesslich mit Hilfe der Partner an der Empa in einem Fahrzeug umgesetzt und getestet. Bei einer konstanten Fahrzeuggeschwindigkeit von 100 km/h konnten so knapp 3 kW elektrische Leistung pro Quadratmeter Modulfläche generiert werden.

Dr. Corsin Battaglia, Abteilungsleiter Laboratory Materials for Energy Conversion, Empa – Swiss Federal Laboratories for Materials Science and Technology

 

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