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Sechs Tage im Jahr verwandelt sich die Ebene von Asse in Nyon in eine vergängliche Stadt, die täglich von rund 50.000 Festivalbesuchern bewohnt wird. Um 300.000 Festivalbesucher zufrieden zu stellen, sei es zum Vergnügen der Ohren oder der Augen oder um die Geschmacksnerven zu befriedigen, verbrauchte das Paléo Festival Nyon im Jahr 2017 rund 250 MWh Strom (inklusive permanenten Büroverbrauch). Um die Auswirkungen auf die Umwelt in Bezug auf den Stromverbrauch zu begrenzen, arbeitet das Festival um zwei Achsen: erneuerbare Energien und Energieeinsparung.

Seit seiner Gründung 1976 hat sich Paléo stets für den Schutz der Umwelt eingesetzt. Heute ist sie sich ihrer Verantwortung bewusst und verfolgt eine anspruchsvolle und innovative Umweltpolitik. Unter anderem verbraucht das Festival im Rahmen einer Kooperation mit Romande Energie und den Nyon Industrial Services ganzjährig Ökostrom -"Via d'ici" -, der vollständig erneuerbar und lokal ist.

Paradoxerweise sind es nicht die Konzerte, die die meiste Energie auf unserer Seite verbrauchen. Der technologische Fortschritt (energiesparende Bühnenbeleuchtung) und unsere aktive Energiesparpolitik haben es ermöglicht, den Anteil der Shows am Energieverbrauch trotz einer bemerkenswerten Vervielfachung der von unseren Künstlern installierten Effekte auf einem niedrigen Niveau zu halten.

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Erhebliche Anstrengungen wurden bei der Beleuchtung des Festivals unternommen, insbesondere durch die Installation von Energiesparlampen (LED und Fluocompact) auf dem gesamten Gelände, ohne auf die Poesie der Beleuchtung zu verzichten.

Auf der Catering-Seite müssen wir unsere größten elektrischen Verbraucher identifizieren, von denen die ersten heiß und kalt sind. Um jegliche Verschwendung zu vermeiden, achten wir auf die Qualität der auf unserem Gelände installierten Geräte, insbesondere der Kühlschränke. Wir überwachen den Verbrauch nach Zonen genau, um eine eventuelle Drift schnell zu erkennen.

Energieeinsparungen können auch durch die Vereinfachung der Anschlüsse und die Installation von Zeitschaltuhren und anderen Schaltern auf dem gesamten Gelände erzielt werden. Auf Knopfdruck kann ein Standbetreiber nun seinen Raum komplett abschalten, ohne etwas zu vergessen.

Im weiteren Sinne arbeitet Paléo Hand in Hand mit seinen zahlreichen Partnern und Lieferanten, um sie in seine Umweltpolitik einzubeziehen und so seine Wirkung zu verstärken.

Michèle Müller, Pressesprecherin Paléo Festival Nyon

Bild: Paléo Festival Nyon, Pierre Descombes (Titel), Jacques Rattaz, Marc Amiguet

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2 Kommentare
  1. Markus Saurer
    Markus Saurer sagte:

    Sorry, das ist eine reine Schaumschlägerei. Das Paléo verbraucht in wenigen Tagen den Strom von rund 50 Haushalten. Wenn das Festival „Grünstrom“ verbraucht – egal, ob der lokal oder europäisch produziert wird -, dann steht dieser nicht mehr für andere Nutzer zur Verfügung. Diese müssen dann also auf Fossil- oder Nuklearstrom ausweichen. Es spielt überhaupt keine Rolle, was aus den Paléo-Steckdosen kommt (in Tat und Wahrheit ist es sowieso einfach ein Mix), solange im europäischen Netzverbund nicht nur Grünstrom, sondern auch noch Fossil- und Nuklearstrom zirkuliert, stellt das Paléo einfach eine zusätzliche Umweltbelastung dar. Ich bin nicht gegen diese Belastung, denn das Paléo ist ein tolles Festival mit einem enormen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Nutzen – es ist ja auch der Zweck des Energieverbrauchs, solchen Nutzen zu generieren.

    Aber es ist nicht nötig, sondern verwerflich, den Leuten solchen Mist wie hier aufzutischen. Energeia und das ganze BFE sollten sich schämen!

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    • Franz Hostettler
      Franz Hostettler sagte:

      Absolut treffend formuliert, ist der Strom einmal im Netz kann er nicht mehr in sauberen und dreckigen Strom aufgeteilt werden. Alle anderslautenden Behauptungen sind unehrlich und dienen der Propaganda der total verkorksten Energiewende.

      Antworten

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