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Das Forschungsprogramm «Gebäude und Städte» führt alle zwei bis drei Jahre Aufrufe für neue Projekteingaben durch, mit denen das Projekt-Portfolio des Programms ergänzt wird. Mit dem aktuellen Aufruf sucht das Bundesamt für Energie zirka 15 neue Projekte, die gesamthaft mit rund zwei Millionen Franken unterstützt werden können. Der Aufruf ist offen für alle Fachpersonen, die über Erfahrungen im vorgeschlagenen Forschungsbereich verfügen. Eingaben können bis zum 19. Juni gemacht werden.

Als Grundlage für die Projekteingaben hat die Begleitgruppe des Forschungsprogramms eine Standortbestimmung vorgenommen und aktuelle Schwerpunkte und Detailthemen vorgeschlagen. Bei den Themen der Themenskizzen handelt es sich um Hinweise, die in den Projektvorschlägen nicht vollständig abgebildet werden müssen. Die folgenden Themen werden im aktuellen Aufruf aufgegriffen:

–  Pragmatische Ansätze für die Bauerneuerung

–  Nutzereinfluss und Suffizienz

–  Low-tech versus High-tech

–  Nachhaltige Areale und Quartiere

–  Anwendung von Ökobilanzdaten

Das Forschungsprogramm „Gebäude und Städte“ ist Teil der sogenannten Ressortforschung des Bundesamtes für Energie. Im Gegensatz zu den meisten anderen Energieforschungsprogrammen deckt es ein breites Spektrum von Themen im Gebäudebereich ab. Neben einigen spezifischen Bereichen (Gebäudehülle, Lüftungsanlagen usw.) behandelt es auch übergeordnete Aspekte wie Gesamtkonzepte, Ökobilanzdaten oder Lösungen auf Quartier- und Stadt-Ebene. Als übergeordnete Leitgrösse orientiert es sich an der Energiestrategie 2050 und an den Zielsetzungen der 2000 Watt-Gesellschaft.

Rolf Moser, externer Programmleiter Forschungsprogramm «Gebäude und Städte»

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