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Druckluftanwendungen verbrauchen jährlich ca. 2 Prozent des Schweizer Stroms. Das sind über 1 TWh oder in anderen Worten 180 Millionen Franken pro Jahr. Dabei kann mit wenigen betrieblichen Massnahmen Strom wie auch Geld gespart werden.

Energieverbrauch senken
Die Druckluft ist eine Querschnittstechnologie und wird in einer Vielzahl von Anwendungen in verschiedenen Branchen verwendet. Den grössten Anteil des Stroms für Druckluft benötigen die Bereiche Metall-, Chemie- und Lebensmittelindustrie sowie Maschinenbau-, Holz- und Uhrenindustrie. Dieser Verbrauch kann durch die Behebung von Lecks, durch Prozessverbesserung (Reduktion des Druckluftbedarfs) und durch die Optimierung der Druckluftzentrale um bis zu 25 Prozent reduziert werden.

Fünf Beispiele
Fünf Betriebe aus verschiedenen Branchen (Giesserei, Textilveredler, Autogarage, Metallwarenwerk und Schreinerei) zeigten im Rahmen der Druckluftkampagne von EnergieSchweiz (www.druckluft.ch), wie sich die Energiekosten mit einfachen Massnahmen senken lassen. Dazu zählen beispielsweise:

  • die Behebung von lecken Stellen
  • der Einsatz von automatischen Absperrventilen an den Maschinen
  • die Optimierung der Blasdüsen
  • effizientere Kälteblocker.

Bis zu CHF 5000 sparen
Mit einem zusätzlichen energieeffizienten und drehzahlvariablen Schraubenkompressor liegen die durchschnittlichen Stromeinsparungen bei über 40 Prozent. Das entspricht einer gesparten Summe von ca. 5‘000 CHF pro Jahr für das Unternehmen mit Payback-Zeiten von etwa  6 Jahren. Grund genug, um sich als Betrieb die Tipps von EnergieSchweiz etwas genauer anzuschauen.

Richard Phillips, Fachspezialist Stromeffizienz, BFE

 

Bildquelle: „Bericht Druckluftoptimierung – Textilveredler“ unter https://www.energieschweiz.ch/page/de-ch/druckluftanlage-optimieren

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