Wird es draussen kalt, laufen die Heizungen in den Wohnungen auf Hochtouren. Der Ratgeber „Heizen mit Köpfchen“ zeigt, wie man effizient und geldsparend heizen kann. BFE-Gebäudespezialist Adrian Grossenbacher verrät an dieser Stelle seine persönlichen Favoriten aus der grossen Zahl an Heiztipps.
- Heizeinstellung anpassen, wenn die Temperatur nicht stimmt. Wenn es im ganzen Haus zu warm ist, dann ist Dauerlüften die schlechteste Lösung. Wenn die Temperatur im ganzen Gebäude bei unterschiedlichen Aussentemperaturen zu hoch oder zu tief ist, muss die Heizeinstellung angepasst werden. Die Bedienungsanleitung der Heizung oder Ihr Installateur helfen Ihnen weiter.
- Kurz und kräftig lüften
Ständig geöffnete Kippfenster verschwenden viel Energie und bringen wenig Luftqualität. Öffnen Sie stattdessen drei Mal am Tag mehrere Fenster für fünf bis zehn Minuten. Durch dieses Querlüften entweicht weniger Wärme, und es gelangt mehr Frischluft ins Haus als bei einer Dauerlüftung durch offenstehende Fenster. - Bei längeren Abwesenheiten auf Sparbetrieb schalten
Das Umschalten auf den Ferienmodus oder reduzierten Heizbetrieb lohnt sich bereits bei einer Abwesenheit ab einem Tag. Aktivieren Sie daher Ihr Ferienprogramm auch dann, wenn Sie lediglich übers Wochenende verreisen. - Energieverbrauch prüfen
Kontrollieren Sie nach Ende der Heizperiode alljährlich zum selben Zeitpunkt, wie viel Energie Ihre Heizung verbraucht hat. Durch diese Kontrolle können Sie die Auswirkungen Ihrer Betriebsoptimierungsmassnahmen beurteilen. Sie erkennen ausserdem rasch, wenn der Verbrauch sprunghaft ansteigt – ein Indikator für eine Störung, die ohne Energiebuchhaltung vielleicht jahrelang unentdeckt bliebe.
Möchten Sie noch mehr darüber wissen, wie Sie am effektivsten heizen? In der Broschüre „Heizen mit Köpfchen“ finden Sie viele weitere nützliche Informationen.
Sabine Hirsbrunner, BFE-Fachspezialistin Medien und Politik
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