PSI-Studie „Potenziale, Kosten und Umweltauswirkungen von Stromproduktionsanlagen“
Zum zweiten Mal nach 2005 hat das Paul Scherrer Institut die Kosten, Potenziale und Umweltauswirkungen von Kraftwerken und erneuerbaren Stromtechnologien untersucht. Dabei geht es nicht in erster Linie um die Kosten von heute, sondern um die Entwicklung der Kosten bis 2050. Die Kosten für Wasserkraft, Holz-Kraftwerke und landwirtschaftliche Biogasanlagen werden bis 2050 eher steigen, während die Gestehungskosten für Photovoltaik um die Hälfte sinken, bei Windenergie etwas weniger. Es wird angenommen, dass sich die Preise für Kohle und Erdgas, die wichtigsten Energieträger für die konventionelle Stromproduktion, bis 2050 um rund die Hälfte erhöhen werden. Spätestens im Jahr 2035 werden deshalb grosse PV-Anlagen günstiger sein als die heute in Europa noch dominanten Kohlekraftwerke, sogar wenn man die so genannten CO2-Kosten nicht berücksichtigt.
Für die Stromproduktionspotenziale werden verschiedene Studien verglichen. Klar ist, allein mit dachintegrierten PV-Anlagen kann die Deckungslücke nach Ausserbetriebnahme der AKW gedeckt werden. Allerdings muss das Stromsystem dazu nicht nur clean sondern auch smart werden. Lesen Sie jetzt den vollständigen Bericht.
Lukas Gutzwiller, Fachspezialist Energieversorgung und Monitoring, BFE
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