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Eine Frage, die viele interessiert: Wie viel unseres gesamten Energieverbrauchs inkl. Stromverbrauch stammt aus erneuerbaren Energien? Nun, es sind mittlerweile schon 23 Prozent. Im Jahr 2014 waren es noch 21 Prozent, im Jahr 2000 16 Prozent. Dies geht aus der jährlichen Statistik der erneuerbaren Energien in der Schweiz hervor.

Den grössten Einfluss hat die inländische Stromproduktion: 63 Prozent davon sind erneuerbar, der Grossteil davon ist Wasserkraft (58 Prozent). Der Beitrag der neuen erneuerbaren Energien, sprich aus der Sonnenenergie-, Biomasse-, Biogas-, Wind- und Abfallnutzung, beträgt rund 4,5 Prozent der gesamten Elektrizitätsproduktion. Zum Vergleich: Im letzten Jahr waren es 3,9 Prozent. Der grösste Zuwachs gab es in der Photovoltaik.

Einen wesentlichen Einfluss hat neben der Stromproduktion aber auch die Wärmeerzeugung. Heute sind 19 Prozent von unserem Wärmeverbrauch erneuerbar, im Jahr 2000 waren es erst 9,1 Prozent. Davon stammt rund die Hälfte aus modernen Holzfeuerungen, und rund ein Drittel wird mittels Wärmepumpen der Umwelt entzogen (d.h. der Luft, den Gewässern oder dem Boden). Weitere Beiträge kommen aus der Abwärmenutzung aus Abfallverbrennungsanlagen, Sonnenenergie und Klärgas.

Die Details sind nachzulesen in der Schweizerische Statistik der erneuerbaren Energien – Ausgabe 2015. Erste Zahlen für 2016 publiziert das BFE voraussichtlich im Juni 2017, und zwar hier.

Stephanie Muff, Fachspezialistin Analysen und Perspektiven, BFE

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