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Neues Buch erschienen: Wie wird die Digitalisierung die Energieversorgung verändern?

Soeben ist im Springer Verlag das Buch «Realisierung Utility 4.0» erschienen. Branchenübergreifend stellen Experten dar, wo und wie Digitalisierung das Energieversorgungssystem verändern wird oder wo sie es gar schon heute tut. Themen wie Intelligente Messsysteme (Smart Meter), Energiedatenmanagementsysteme, OpenData, DataScience, Datahubs, Flexibility und Blockchain werden praxis- und anwendungsnah erläutert und Perspektiven aufgezeigt. Das Buch darf wohl als einer der umfassendsten Grundlagenberichte zum Thema Digitalisierung, Energie und Dekarbonisierung gelten, da es wirklich alle Glieder der Wertschöpfungskette abbildet und strategische Impulse vermittelt.

Zusammen mit namhaften Branchenexperten durfte ich einen Beitrag zur auf dem «digitalen Parkett» vielleicht noch etwas unbekannten Schweizer Energielandschaft leisten. Wichtig war mir eine möglichst umfassende Sicht auf die derzeitige Energie- bzw. Stromlandschaft in der Schweiz zu zeichnen, damit die Leserschaft  mit einem guten Fundament in die weitere, nicht ganz triviale Diskussion zur Rolle von Digitalen Plattformen, OpenData und Datahubs im Energiesektor einsteigen kann. Vereinfachtes Fazit: Es wird viel mehr Daten und einen einfachen, plattformbasierten Zugang zu diesen Daten brauchen, der auch für Maschinen zugänglich ist. Damit lassen sich Innovationen und clevere digitale Lösungen voranbringen. So stehen Plattformen und Datahubs denn auch im Zentrum meines Buchbeitrags. Er zeigt, wie diese den Strommarkt und damit Innovation wie auch die Nutzung von Flexibilität in zukünftigen SmartGrids und SmartMarkets unterstützen werden. Gerade im Energiesektor gibt es hier noch sehr viel zu tun.

Glücklicherweise wird das Potenzial von Digitalisierung, Daten und Datahubs durch die Energiewirtschaft und andere Stakeholder langsam erkannt – dies zeigt der Vernehmlassungsbericht zur Revision des Stromversorgungsgesetzes (StromVG) und die Stellungnahmen zu den Themen Daten, Datenaustausch, Messwesen und Datahubs. So wundert es denn auch nicht, dass Frau Bundesrätin Sommaruga anlässlich der Medienkonferenz zur Revision StromVG erwähnte, dass das Messwesen und Datahubs – und damit Digitalisierung in weiteren Sinne – näher angeschaut werden sollen. Ich bin froh, im Digital Innovation Office des BFE diese Themen vorantreiben zu dürfen, denn schliesslich hat das BFE mit dem Dialogpapier zur Digitalisierung im Energiesektor wichtige Impulse für die weitere materielle Diskussion in der Schweiz geliefert.

Matthias Galus, Leiter Digital Innovation Office, BFE

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Vor 20 Jahren, am 1. Januar 1999, ist das erste Schweizer Energiegesetz in Kraft getreten. Seine Entstehungsgeschichte ist einzigartig. Grund genug, in einer fünfteiligen Blogserie auf ein spannendes Stück Schweizer Politikgeschichte zurückzublicken. Im fünften und letzten Teil unserer Serie geht es um die Erarbeitung des Energiegesetzes, die 1990 nach der der erfolgreichen Abstimmung zum Energieartikel in Angriff genommen wurde.

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Vor 20 Jahren, am 1. Januar 1999, ist das erste Schweizer Energiegesetz in Kraft getreten. Seine Entstehungsgeschichte ist einzigartig. Grund genug, in einer fünfteiligen Blogserie auf ein spannendes Stück Schweizer Politikgeschichte zurückzublicken. In Teil 4 unserer Serie geht es um den zweiten Anlauf zu einem Energieartikel und um den Energienutzungsbeschluss.

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Vor 20 Jahren, am 1. Januar 1999, ist das erste Schweizer Energiegesetz in Kraft getreten. Seine Entstehungsgeschichte ist einzigartig. Grund genug, in einer fünfteiligen Blogserie auf ein spannendes Stück Schweizer Politikgeschichte zurückzublicken. In Teil 2 unserer Serie geht es um den ersten Anlauf für einen Energieartikel in der Bundesverfassung.

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Aktuell befindet sich die Revision des Wasserrechtsgesetzes in der parlamentarischen Beratung. Hauptthema ist dabei die Neuregelung des Wasserzinsmaximums. Die aktuelle Regelung ist bis Ende 2019 befristet, das heisst, für die Zeit ab 2020 muss eine Folgeregelung gefunden werden. In seiner Botschaft vom 23. Mai 2018 hat der Bundesrat vorgeschlagen, die aktuelle Regelung um fünf Jahre bis Ende 2024 zu verlängern – dies vor dem Hintergrund der kontroversen Vernehmlassungsergebnisse. Langfristig besteht aber nach wie vor Handlungsbedarf. Im Rahmen der parlamentarischen Beratung wollte die UREK-N erfahren, wie sich ein flexibles Modell auf die Einnahmen und Ausgaben der betroffenen Gemeinwesen und Kraftwerksgesellschaften auswirken würde. Weiterlesen

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Das Kernenergiegesetz schreibt vor, dass die in der Schweiz anfallenden radioaktiven Abfälle grundsätzlich in der Schweiz und in geologischen Tiefenlagern entsorgt werden müssen. Im Video der Nagra erfahren Sie, weshalb andere Arten der Entsorgung weniger sicher sind, woher der radioaktive Abfall stammt und wie lange er in der Tiefe gelagert werden muss. Weiterlesen

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Am 17. Oktober 2018 hat der Bundesrat die Vernehmlassung zur Revision des Stromversorgungsgesetzes eröffnet. Wozu braucht es eine Anpassung dieses Gesetzes? Und was soll sich dabei genau ändern? Im Folgenden eine kurze Übersicht zu diesen Fragen. Weiterlesen

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Die ereignisreiche zweite Etappe der Standortsuche für geologische Tiefenlager in der Schweiz ist abgeschlossen. Der Bundesrat hat entschieden, dass in der dritten und letzten Etappe die Standortgebiete Jura Ost, Nördlich Lägern und Zürich Nordost weiter untersucht werden sollen.

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