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Im November 2017 startete die Vernehmlassung zu Etappe 2 des Sachplans geologische Tiefenlager. Gegenstand der Vernehmlassung ist der Entwurf des Ergebnisberichts, worin als Resultat der Etappe 2 die drei Standortgebiete Jura Ost, Nördlich Lägern und Zürich Nordost zur weiteren Untersuchung in Etappe 3 festgelegt werden. Zudem beinhaltet er Präzisierungen für das weitere Vorgehen in Etappe 3. Der Bundesrat wird sich bei seinem Entscheid über diese Festlegungen Ende dieses Jahres auch auf die Auswertung der eingereichten Stellungnahmen stützen. Stellungnahmen zur Etappe 2 des Sachplans geologische Tiefenlager können noch bis am 9. März 2018 beim BFE eingereicht werden.

Zur laufenden Vernehmlassung führte das Bundesamt für Energie (BFE) im Januar in den drei vorgeschlagenen Standortgebieten sowie in Deutschland jeweils eine Informationsveranstaltung durch. Ziel war es, dem interessierten Publikum den aktuellen Stand des Sachplans sowie die Teilnahmemöglichkeit an der Vernehmlassung näher zu bringen. Dabei haben Vertreterinnen und Vertreter des BFE, der Nationalen Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle (Nagra), des Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorats (ENSI), der betroffenen Kantone, Landkreise und Regionen ihre Vorschläge bzw. Stellungnahmen zu Etappe 2 präsentiert. Im Anschluss an die Referate standen die Referentinnen und Referenten sowie diverse kritische Vereine zum Thema Tiefenlager in der Schweiz für offene Fragen und Diskussionen an den jeweiligen Informationstischen zur Verfügung.

An den Veranstaltungen wurde rege diskutiert, Fragen gestellt und Anliegen platziert. Sämtliche Präsentationen der Informationsveranstaltungen stehen auf der Webseite www.radioaktiveabfaelle.ch zur Verfügung.

Seraina Branschi, Fachspezialistin Grundlagen Entsorgung BFE

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