Auf Wiedersehen, au revoir, arrivederci, a revair und tschüss


Morgen geht mein einjähriges Hochschulpraktikum beim Bundesamt für Energie zu Ende – kaum zu glauben, wie schnell diese zwölf Monate vergangen sind. Ich durfte während dieser Zeit die Sektionen Bundesrats- und Parlamentsgeschäfte sowie Kommunikation unterstützen. Nun ist es an der Zeit, meine persönlichen Highlights zu präsentieren. 

  1. Teil des Ganzen

Obwohl ich als Praktikant eingestellt wurde, hatte ich nie das Gefühl, nur untergeordneten Tätigkeiten nachgehen zu müssen. Im Gegenteil: Von Anfang an wurde ich in die Arbeiten der Sektionen eingebunden, und es wurde schnell nach meiner Meinung zu bestimmten Angelegenheiten gefragt. Ich fühlte mich also rasch als ein vollwertiges Mitglied der Teams.

  1. Energiestrategie 2050

Der Zeitpunkt für ein Praktikum im BFE hätte wohl kaum besser sein können. Das grosse Thema während des ganzen Jahres war (und ist) natürlich die Energiestrategie 2050. Es war äusserst spannend, während dieser Zeit an der Quelle der Informationen zu sitzen und die Beratungen der Parlamentarier zu verfolgen.

  1. Die Arbeiten eines Bundesamtes kennenlernen

Als Student der Politikwissenschaften war es sehr interessant, „hinter die Kulissen“ zu blicken und die Arbeiten eines Bundesamtes im Detail kennen zu lernen. Obwohl ich anfangs dachte, das politische System der Schweiz und deren Administration zu kennen, lernte ich sehr viel Neues über die verwaltungsinternen Abläufe und die vielseitigen Tätigkeiten. Besonders lehrreich war auch zu sehen, wie die Zusammenarbeit zwischen dem Amt, dem Generalsekretariat sowie dem Parlament funktioniert.

  1. Mitarbeit bei der Redaktion des BFE-Magazins energeia

In meinem Praktikum hatte ich die Gelegenheit, die Produktion einer Zeitschrift von der Themensuche über Recherche, Schreibarbeiten sowie Bildersuche bis hin zur Qualitätssicherung und anschliessendem Druck hautnah mitzuerleben und auch mitzugestalten. Ich muss zugeben, es ist ein cooles Gefühl, den eigenen Namen hinter einem Artikel in einer Zeitschrift zu sehen. Bis es jedoch soweit ist, braucht es einiges an Geduld und Flexibilität.

Es war eine spannende, intensive und vor allem lehrreiche Zeit, die ich auf keinen Fall missen möchte. Das Praktikum hat mich sowohl fachlich als auch persönlich weitergebracht, und das Thema Energie wird mich ganz bestimmt auch in Zukunft noch weiterhin beschäftigen.

Cédric Thuner, (scheidender) Hochschulpraktikant Bundesrats- und Parlamentsgeschäfte