Beiträge

Welche Informationen benötigen Menschen in der Zukunft über geologische Tiefenlager? Diese vielschichtige Frage beschäftigte die Expertengruppe der internationalen Kernenergie-Agentur Nuclear Energy Agency (NEA) zum Thema Wissensmanagement und Markierung geologischer Tiefenlager in den letzten Jahren. An einem Workshop in Paris wurden die Ergebnisse präsentiert.

Im Zentrum stand dabei die geänderte Sichtweise: Früher sollte mit der Markierung eines geologischen Tiefenlagers das unbeabsichtigte menschliche Eindringen in ferner Zukunft verhindert werden. Dazu wurde z. B. das Konzept der Dornen-Landschaft entwickelt, welches Menschen abschrecken sollte, am Ort eines geologischen Tiefenlagers zu graben. So sollte verhindert werden, dass sich Menschen Gefahren durch die immer noch vorhandene Radioaktivität aussetzen.

Diese Sichtweise hat sich geändert. Heute steht eine offenere Überlegung im Vordergrund. Künftigen Generationen sollen eigene, informierte Entscheidungen über geologische Tiefenlager möglich sein. So wäre es z. B. denkbar, dass in ferner Zukunft – wenn die Radioaktivität im Tiefenlager auf ein ungefährliches Niveau abgeklungen ist – die eingelagerten Materialien als Ressourcen dienen könnten.

Deshalb ist die NEA-Expertengruppe zum Schluss gekommen, dass zu einem geologischen Tiefenlager ein ganzes Wissenserhaltungssystem über verschiedene Zeiträume benötigt wird. Dies soll technische (wie z. B. die Aufbewahrung des Abfallinventars) aber auch gesellschaftliche Aspekte (z. B. Museen, Kunst oder Informationszentren) umfassen. Künftige Generationen sollen so einerseits vergangene Überlegungen und Taten nachvollziehen, andererseits aber auch selbst gut informierte Entscheidungen zur noch ferneren Zukunft geologischer Tiefenlager fällen können.

Simone Brander, Leiterin Grundlagen Entsorgung

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne Noch keine Bewertungen
Loading...

Vor Weinachten zögerte ich, die Einladung zur Teilnahme an der ersten Tiefenprüfung der Energiepolitik Indiens durch die Internationale Energie-Agentur (IEA) anzunehmen, da die Herausforderungen und Komplexität des Landes Ehrfurcht gebieten. Nach dem Einlesen in eine umfangreiche Dokumentation und acht intensiven Tagen mit einem Halbdutzend Ministerien sowie Dutzenden Wirtschaftsverbänden und Denkfabriken bleiben schwindelerregende Einblicke. Am Schluss des Besuchs überreichte das 12-köpfige internationale Expertenteam der Regierung eine provisorische 30-seitige Analyse, die in den kommenden Monaten vertieft wird. Indien ist dabei, die Entwicklung Chinas nachzuahmen.  Weiterlesen

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne 1 Vote(s), Durchschnitt: 4,00
Loading...

Bereits am 10. Länderworkshop des Forums on Stakeholder Confidence (FSC) in der Schweiz im September 2016 wurde diskutiert, wie nachhaltige Entscheide aussehen können, die von der nächsten Generation nachvollzogen und akzeptiert werden und ihr genügend Raum für eigene Entscheidungen lassen. Damals wurde klar, dass der Einbezug von Jugendlichen in die Entsorgung radioaktiver Abfälle wichtig aber auch eine grosse Herausforderung ist. Deshalb engagiert sich das FSC weiterhin dafür, dass diese Integration gelingt.
Weiterlesen

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne Noch keine Bewertungen
Loading...

Certes la COP22, qui vient de se terminer à Marrakech, a permis de gagner deux ans sur l’agenda initial pour appliquer l’Accord de Paris. Mais le processus n’en reste pas moins trop lent et toujours inadéquat pour contrer les effets prévisibles du changement climatique. La planète ne pourra pas s’en sortir avec un seul catalogue de mesures palliatives visant à réduire les émissions de CO2. Weiterlesen

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne Noch keine Bewertungen
Loading...

Du 30 novembre au 12 décembre prochains, plus de 195 Etats, dont la Suisse, se retrouveront à Paris pour définir un nouvel accord international sur le climat.

Le but des négociations est de limiter les émissions de gaz à effet de serre qui provoquent le réchauffement climatique. Pour se faire, les énergies fossiles – pétrole, gaz et charbon – sur lesquelles repose l’économie mondiale depuis la révolution industrielle doivent être progressivement remplacées par des énergies renouvelables. Ce défi est énorme. Weiterlesen

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne Noch keine Bewertungen
Loading...

Liebe Leserinnen und Leser

Letzte Woche besuchte ich zusammen mit meinem österreichischen Kollegen Christian Schönbauer den Hauptsitz von Schneider Electric in Paris. Matthias Bölke, CEO von Schneider Electric Schweiz und Österreich, zeigte uns viel Spannendes zum Thema Gebäudetechnik in der Praxis. Meine Erkenntnisse: Messen, messen, optimieren, permanent reduzieren, sensibilisieren und gamefizieren – mehr dazu bald in meinem Blog.

Herzliche Grüsse,
Walter Steinmann, BFE-Direktor

Von links zum rechts: Christian Schönbauer, Matthias Bölke un Walter Steinmann

Von links nach rechts: Christian Schönbauer, Matthias Bölke und Walter Steinmann

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne Noch keine Bewertungen
Loading...

Liebe Leserinnen und Leser

Fatih Birol präsentiert im Governing Board Internationalen Energie Agentur IEA einen höchst spannenden Report über die Energiesituation und -perspektiven im südlichen Afrika. Der Bericht wird auch in der Schweiz zu Diskussionen führen: Bringt der traditionelle Ansatz unserer Entwicklungszusammenarbeit Afrika auf den richtigen Weg hin zu mehr Energieversorgungssicherheit? Würde es ökonomisch mehr Sinn machen, den afrikanischen Staaten Zugang zu innovativen Technologien, neuen marktorientierten Finanzinstrumenten sowie Chancen für regionale Kooperation zu geben, wie dies afrikanische Minister jetzt wünschen?

Herzliche Grüsse,
Walter Steinmann, BFE-Direktor

IEA 1

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne Noch keine Bewertungen
Loading...