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Der Schweizer Gebäudepark ist für rund 40 Prozent des Energieverbrauchs und einen Drittel der CO2-Emissionen verantwortlich. Hier setzt Das Gebäudeprogramm von Bund und Kantonen an, das seit 2010 läuft. Es ist ein wichtiger Pfeiler der Schweizer Energie- und Klimapolitik, und, wie der Jahresbericht 2018 zeigt, eine gute Sache. Weiterlesen

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In der Schweiz fallen über 40% des Energieverbrauchs und rund ein Drittel der klimaschädlichen CO2-Emissionen im Gebäudebereich an. Daher verwundert es nicht, dass die Gebäude bei den vom Bundesamt für Energie (BFE) ausgearbeiteten Massnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz ganz oben auf der nationalen Agenda stehen. Erfahren Sie mehr über die Schwerpunkte und Vision des Bundesamtes für Energie (BFE) im Rahmen der Energiestrategie 2050.

Die Schweiz verfügt heute über eine sichere und kostengünstige Energieversorgung. Wirtschaftliche und technologische Entwicklungen sowie politische Entscheide im In- und Ausland führen derzeit jedoch zu grundlegenden Veränderungen der Energiemärkte. Um die Schweiz darauf vorzubereiten, hat der Bundesrat die «Energiestrategie 2050» entwickelt. Im Mai 2017 nahm das Stimmvolk das neue Energiegesetz mit 58.2% der Stimmen an; das Energiegesetz ist per 1. Januar 2018 in Kraft getreten. Eine gute Gelegenheit, die Vision des Bundesamtes für Energie (BFE) im Rahmen der «Energiestrategie 2050» und den Gebäudepark Schweiz etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Lesen Sie im Interview, wie das BFE die Lage rund ein Jahr nach Inkrafttreten des neuen Energiegesetzes einschätzt, und wo noch Handlungsbedarf besteht.  

In der Schweiz ist in den letzten Jahren öfters von Sanierungsstau die Rede gewesen. Wann würden Sie von einem Sanierungsstau sprechen?

Von Sanierungsstau kann man sprechen, wenn Bauteile und Anlagen weit über ihre eigentliche Lebensdauer hinaus nicht erneuert oder immer wieder notdürftig repariert werden. Insbesondere bei Aussenwänden oder Heizungen ist dies besonders oft der Fall.

Den Angaben auf «Das Gebäudeprogramm» zufolge sind mehr als 1 Million Häuser nicht oder kaum gedämmt und damit energetisch dringend sanierungsbedürftig, drei Viertel der Gebäude werden heute noch immer fossil oder direkt elektrisch beheizt. Wie gross ist der Sanierungsstau in der Schweiz?

Der Sanierungsstau besteht insbesondere bei den opaken, d. h. nicht lichtdurchlässigen Bauteilen wie Dächern, Decken und Wänden gegen aussen. Fenster und Dächer werden bereits heute vermehrt saniert, wobei sie energetisch nicht immer auf ein wünschbares Niveau gebracht werden. Auch ineffiziente Heizungen werden oft durch eine Teilreparatur, z. B. einem Brennerersatz, noch lange weiterbetrieben, anstatt rechtzeitig einen Ersatz durch erneuerbare Energien zu planen. Mit besserer Planung könnte vermieden werden, dass bei einem Ausfall nicht wieder – aus Zeitmangel – das gleiche System installiert wird. Leider werden hier viele Chancen vergeben.

Lesen Sie das ganze Interview auf der Webseite von Raiffeisen Casa hier.

Karin Welle, Raiffeisen Schweiz

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Eine energetische Sanierung kann die Wohnqualität zuhause verbessern, eine neue Nutzung ermöglichen, den Wert einer Immobilie langfristig sichern und einfach gut aussehen. Die neue Plattform «Aus alt mach neu!» von EnergieSchweiz zeigt diese Vorteile in Bildern und gibt Auskunft über die Motivation, die baulichen Massnahmen, die Energieeinsparungen sowie die Wirtschaftlichkeit von vorbildlichen Gebäudemodernisierungen in der ganzen Schweiz. Weiterlesen

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EnergieSchweiz sucht das dritte Jahr in Folge innovative Projekte, die für Energieeffizienz und den vermehrten Einsatz von erneuerbaren Energie im Gebäudebereich neue Massstäbe setzen. Haben Sie eine Projektidee mit schweizweitem Ausstrahlungscharakter? Weiterlesen

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Im Interview vom 8. Juli 2018 hat BFE-Fachspezialist Roger Nufer bereits ausführlich über das Gebäudeprogramm berichtet. Nun wurde der Jahresbericht Gebäudeprogramm 2017 veröffentlicht. Er gewährt noch detailliertere Einblicke in das Förderprogramm. Weiterlesen

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Bund und Kantone wollen mit dem Gebäudeprogramm den Energieverbrauch im Schweizer Gebäudepark erheblich reduzieren und den CO2-Ausstoss senken. Wer kann vom Programm profitieren? Und wieviel Geld steht dafür bereit? BFE-Fachspezialist Roger Nufer beantwortet die wichtigsten Fragen zum Gebäudeprogramm. Weiterlesen

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Auch für Gebäude gilt: Vorsorgen ist besser als Nachsorgen. In sechs animierten Videos zeigt «Das Gebäudeprogramm», warum es sich auszahlt, eine energetische Gebäudesanierung vorausschauend zu planen, wann der richtige Zeitpunkt dafür ist, und wofür es Fördergelder gibt.

Familie zieht ein
Es gibt zwei Phasen im Leben, wo Gebäudesanierungen häufig zum Thema werden. Eine davon ist der Erwerb von Wohneigentum nach der Familiengründung. Oft sind gerade dann die Zeit und die finanziellen Mittel besonders knapp. Das Video zeigt, wie das Gebäudeprogramm unterstützt, und es ermutigt: Investitionen in die Energieeffizienz zahlen sich bereits nach wenigen Jahren aus.

Kinder ziehen aus
Ein anderer Meilenstein ist, wenn ebendiese Kinder, die gerade noch fröhlich im Garten plantschten, eins nach dem anderen ausziehen. Was tun mit dem freigewordenen Wohnraum? Oft kommt dann auch grad noch die Heizung in die Jahre, und muss bald ersetzt werden. Ein idealer Zeitpunkt also, um das Haus zu modernisieren, und in dessen Werterhalt zu investieren.

Mieter bleiben
Auch für Renditeobjekte gilt: Nicht zuwarten, bis die Mieter ausziehen, weil anderswo mehr Komfort winkt. Gut geplant, gehen kontinuierliche Investitionen in einen zeitgemässen Wohnkomfort einher mit dem langfristigen Werterhalt des Gebäudes. Zufriedene Mieter zahlen sich so auch aus.

GEAK Plus zieht Bilanz
Doch was kommt zuerst: die Heizung, das Dach oder die ganze Hülle? Der GEAK Plus (Gebäudeausweis der Kantone) ist dafür das ideale Planungsinstrument. Er zeigt den energetischen Ist-Zustand eines Gebäudes auf und macht bis zu drei konkrete Verbesserungsvorschläge – und verhindert damit auch Fehlinvestitionen. Grundsätzlich gilt: Dämmung vor Heizung – damit die Wärme der neuen Heizung nicht durch die dünnen Wände entschwindet. Auch das lehren die Videos des Gebäudeprogramms.

Claudio Menn, Sektion Gebäude BFE

 

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En ce début 2018 l’Office fédéral de l’énergie (OFEN) présente sa vision pour le parc immobilier suisse de 2050, ainsi que les domaines prioritaires dans lesquels l’OFEN s’engage pour faire de cette vision une réalité.

Avec une consommation d’environ 100 TWh, le parc immobilier compte pour quelque 45% de la consommation d’énergie finale en Suisse. La Stratégie énergétique 2050 (nouvelle politique énergétique) prévoit que la consommation du parc immobilier Suisse devra s’élever à 55 TWh en 2050. Weiterlesen

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