Postkarte aus Paris


Liebe Leserinnen und Leser

Fatih Birol präsentiert im Governing Board Internationalen Energie Agentur IEA einen höchst spannenden Report über die Energiesituation und -perspektiven im südlichen Afrika. Der Bericht wird auch in der Schweiz zu Diskussionen führen: Bringt der traditionelle Ansatz unserer Entwicklungszusammenarbeit Afrika auf den richtigen Weg hin zu mehr Energieversorgungssicherheit? Würde es ökonomisch mehr Sinn machen, den afrikanischen Staaten Zugang zu innovativen Technologien, neuen marktorientierten Finanzinstrumenten sowie Chancen für regionale Kooperation zu geben, wie dies afrikanische Minister jetzt wünschen?

Herzliche Grüsse,
Walter Steinmann, BFE-Direktor

IEA 1

Wirtschaftswachstum im Cleantech-Bereich


Cleantech, der Markt der ressourceneffizienten Technologien, trägt zur volkswirtschaftlichen Wertschöpfung bei. Dies belegen die neuesten Zahlen für die Schweiz: Eine vom Bundesamt für Energie in Auftrag gegebene Studie zeigt folgende Schätzungen für 2013: Die Bruttowertschöpfung macht mit 48.6 Mrd. Franken 8 % der Gesamtwirtschaft aus, die Beschäftigtenzahlen in Vollzeitäquivalenten betragen rund 530’000 oder 13.5 % der Beschäftigten, und die Exportzahlen belaufen sich auf rund 40 Milliarden Franken. Damit hat nicht nur die Wertschöpfung im Cleantech-Bereich im Vergleich zu vergangenen Jahren zugelegt, die Schweiz belegt hinter dem Leader Österreich einen Spitzenrang im ressourcenschonenden und energieeffizienten Wirtschaften.

Monika Gisler, Sektion Cleantech

© Pfuschi-Cartoons, Bern
© Pfuschi-Cartoons, Bern

Wendepunkte


Wendepunkte in der Geschichte der Schweizer Energieversorgung gibt es viele. Nach Ansicht von David Gugerli, Professor für Technikgeschichte an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH Zürich), unterscheidet sich der gegenwärtige Umbau der Energieversorgung von früheren Umbrüchen, da es sich um eine politisch und symbolisch besonders aufgeladene Zäsur handelt.

Link zum Interview aus energeia, Nr. 3, 2013

Markt schafft neue Energie-Arbeitsplätze


Es war im Jahr 1984: Ein eben gegründetes Baselbieter Jungunternehmen aus der Biotechnologiebranche brauchte möglichst ab dem Starttag einen Faxanschluss, weil die Bestellungen der Kunden per Fax eintrafen und die Produkte am nächsten Tag auszuliefern waren. Die Kreistelefondirektion Basel PTT teilte mit, dass der Anschluss frühestens in fünf Monaten installiert werden könne, man habe da eine Warteliste und zu wenig Personal. Das war die Zeit, als solche Telekom-Kabel nicht von einem Handwerker in blauem Überkleid alleine gelegt werden konnten, sondern ein Vorgesetzter mit brauner Berufsschürze diesen Prozess zu überwachen hatte. Eine Intervention von mir als Wirtschaftsförderer des Kantons Basel-Landschaft beim Kreisdirektor der Monopolanstalt PTT reichte nicht, um die Prioritätensetzung zu ändern. Es brauchte einen Brief des zuständigen Regierungsrates, damit die Firma nach 14 Tagen endlich mit ihren Kunden über Fax kommunizieren konnte.

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At-Ommmmmmmmmmmmmmmm


Strahlende Katzen? Tonscherben mit Totenköpfen? Eine Atompriesterschaft, die dank ihren Dogmen die Menschen vom Tiefenlager fernhält? Die Ideen zur Frage, wie – und ob überhaupt – ein künftiges unterirdisches Lager für radioaktive Abfälle für die Nachwelt gekennzeichnet werden soll, sind vielfältig. Einige mögliche Markierungen hat das Museum zu Allerheiligen Schaffhausen in seiner Ausstellung «Langzeit und Endlager» nachgebildet.

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L’annus mirabilis d’Einstein à Berne


Albert Einstein a vécu des années très fructueuses au coeur de la vieille ville de Berne. Située à la Kramgasse 49, la Maison Einstein permet aux visiteurs de découvrir des aspects peu connus du célèbre physicien.

La maison d’Einstein permet à tout un chacun de
découvrir des aspects peu connus du célèbre
physicien comme ses talents de violoniste et
de compositeur ou encore le fait qu’il s’est vu
proposer la présidence de l’Etat d’Israël en
1952 à la mort de Chaim Weizmann, une offre
qu’il a cependant refusée. (his)

Pour lire l’article complet (energeia 5, 2014, p. 17)  

Energieblog des Bundesamtes für Energie